Plattformen im Netz

Die Marktplatz-Plattform Ricardo.ch ändert das Gebührensystem.
Ab 1. Juli betragen die Abschlussgebühren für private Händler einheitlich 8 Prozent oder maximal 40 Franken. Professionelle Verkäufer bezahlen neu je nach Branche abgestufte Gebühren pro getätigten Verkauf.
Durch die Systemänderungen steigen die Abschlussgebühren um 15 Prozent, wie Ricardo.ch-Geschäftsführer Yves Mäder gegenüber der «Handelszeitung» bestätigt.
Die Erhöhung geht vor allem zulasten von privaten Nutzern. «Wir haben in den letzten Monaten vor allem in die Plattform und ins Marketing investiert», rechtfertigt sich Mäder. Die Reichweite sei dadurch weiter gestiegen. «Zudem führen wir seit April schrittweise die kostenlose Bezahlung per Kreditkarte ein.» Im hiesigen E-Commerce sei das ein neuer Standard.
Mit den neuen Gebühren will Ricardo.ch vor allem professionelle Verkäufer auf die Plattform holen und sich damit vom Auktionshaus zum Marktplatz wandeln. Denn im Gegensatz zu den Auktionen verzeichnet Ricardo.ch mit Profihändlern, die neue Ware zu fixen Preisen verkaufen, ein Wachstum.

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Auctionata ist ein noch sehr junges, aber attraktives Portal für Käufer und Verkäufer, die Kunst und Antiquitäten kaufen oder verkaufen wollen.
Auctionata wurde 2012 von Alexander Zacke, einem international erfolgreichen und erfahrenen eBay Powerseller der 1. Generation gegründet.
Als Kunstexperte und eBay-Profi hatte er den Anspruch, ein Portal zu schaffen, das das Internet für den Kunst- und Antiquitätenmarkt öffnet und mit Auctionata ist ihm das in eindrucksvoller Weise gelungen.

Wie bei einem traditionellen Auktionshaus können Kunden ihre Raritäten vom Steiffteddy über Schmuck, Gemälde, Möbel oder Briefmarken bis hin zu seltenen Weinraritäten einliefern und erhalten dann von erfahrenen Experten eine Wertschätzung.

Oft hat man schon gelesen, dass vermeintlich unscheinbare Gegenstände, die über Jahrzehnte vergessen auf dem Dachboden geschlummert haben, Rekordpreise bei Sammlern erzielen – durch die Bewertung der Experten von Auctionata wird verhindert, dass die wertvollen Gegenstände aus Unwissenheit zum Spottpreis angeboten werden.

Die ersten fünf Schätzungen sind kostenlos, wobei die Ersteinschätzung online vorgenommen werden kann. Nach der Schätzung kann der Eigentümer entscheiden, ob er sein Objekt verkaufen möchte.

Bei Auctionata gibt es zwei verschiedene Verkaufsmöglichkeiten. Zum einen den Verkauf über den Online-Shop, zum anderen den Verkauf über die regelmäßig stattfindenden Online-Live-Auktionen.
Hier können auch Käufer echte Schnäppchen machen und sich dabei sicher sein, dass die gekaufte Ware auch der angebotenen entspricht und weder eine Fälschung, noch ein wertloses Fundstück ist.
Auctionata steht dafür mit einer 25 Jahre geltenden Echtheitsgarantie ein.

Anders als bei anderen eBay Alternativen, die in der Regel keine wirklichen Alternativen zu eBay sind, kann Auctionata in den ersten zwei Jahren auf mehr als eindrucksvolle Zahlen hinweisen.

So wurde 2013 bei Auctionata ein Aquarell von Egon Schiele aus dem Jahr 1916, das fast im Altpapier gelandet wäre, für 1,83 Millionen Euro versteigert.
Ebenfalls 2013 wurde für eine Patek Philippe Referenz 2499 Armbanduhr aus dem Jahr 1953 ein Rekordpreis von 470.000,00 Euro erzielt, der bei eBay vermutlich nicht zu realisieren gewesen wäre.
Weitere Auktionsrekorde finden Sie hier und vermutlich werden Sie über einige Ergebnisse staunen.
Die durchschnittliche Verkaufsquote bei Live-Auktionen liegt bei 77% - ein beachtlicher Wert!

Für den direkten Vergleich zu eBay habe ich mir einmal die Verkaufserlöse von eBay und Auctionata im Bereich Uhren angesehen.

So lag z.B. der Auctionata Schätzpreis für eine Tag Heuer Monaco Steve McQueen bei 2.000,00 Euro, der Startpreis bei 1.000,00 Euro und der Verkaufspreis bei 1.900,00 Euro.
Bei eBay wurde eine vergleichbare Uhr für 1.610,00 Euro verkauft.
Eine Hublot MDM Geneve wurde bei eBay zu einem Durchschnittspreis von nur 484,50 Euro verkauft, der Schätzwert bei Auctionata lag bei 1.000,00 Euro – erzielt wurden zwar nur 700,00 Euro, aber das ist deutlich mehr als bei eBay.
Eine Tissot World Time wurde bei eBay für 400,00 Euro verkauft, bei Auctionata brachte sie 550,00 Euro.

Die Verkäufer hätten also bei Auctionata höhere Preise erzielt, die Käufer auf der anderen Seite können sich sicher sein, ein Original erworben zu haben und manchmal gibt es bei Auctionata auch richtige Schnäppchen.
Hier finden Sie eine Übersicht über die einzelnen Auktionsergebnisse der letzten Luxusuhrenversteigerung vom 25.04.2014.

Wer also wertvolle Gegenstände kaufen oder verkaufen möchte, sollte sich unbedingt bei Auctionata umsehen und nicht aus alter Gewohnheit ausschließlich bei eBay kaufen und verkaufen. Anders, als bei den anderen eBay-Alternativen finden hier auch Verkäufe statt.

Auctionata ist international aktiv und neben den bestehenden Büros in Berlin, New York, London und Zürich soll demnächst eine Dependance in Hongkong eröffnet werden.

Insgesamt sieht die Zukunft von Auctionata rosig aus. So wurde gerade vor wenigen Tagen bekannt, dass Auctionata erneut eine weitere Rekordfinanzierung in Höhe von 21,5 Millionen Euro einfahren konnte. Die Tatsache, dass alle Altinvestoren mitgeboten haben, zeigt, dass sie auch zwei Jahre nach dem Start fest an den Erfolg von Auctionata glauben.

Alternativen zu Ebay und Amazon

Bei der Jagd nach Gebrauchtwarenschnäppchen verlassen wir uns oft auf die „Großen“ der Branche. Warum auch nicht? Schließlich gibt es scheinbar nirgendwo mehr Vielfalt und Angebote. Wer richtige Schnäppchen finden möchte, hat aber bei den "Kleinen" oft besssere Chancen.

Es gibt eine Reihe weiterer Anlaufstellen zum Kauf von Gebrauchtwaren-Schnäppchen und es gibt auch Portale, die gebrauchte Angebote mehrerer Portale vergleichen können.

Was steht zur Auswahl?

Zum Kauf von Gebrauchtwaren hat das Web neben den klassischen Auktionshäusern und Marktplätzen auch reine Verkaufsportale für Gebrauchtwaren hervorgebracht. Die Entstehung solcher Portale, zum Beispiel rebuy.de, hängt mit den immer beliebteren Ankaufportalen zusammen.

Denn was angekauft wird, muss auch wieder verkauft werden. Auf der Suche nach neuen Absatzkanälen haben sich demzufolge zahlreiche Ankaufdienste überlegt, wo und wie sie ihre angekaufte Gebrauchtware wieder veräußern können. Die Lösung ist einfach: um die Gebühren bei eBay & Co zu sparen, starten viele Ankaufdienste nun eigene Verkaufsportale.

Welche Anlaufstellen gibt es?

Neben eBay und Amazon bieten sich für günstige Gebrauchtwaren folgende Portale an:

Bücher Videospiele Filme Elektronik
  • Abebooks.de
  • Achtung-buecher.de
  • Arvelle.de
  • booklooker.de
  • ebook.de
  • hitmeister.de
  • hood.de
  • konsolex.de
  • medimops.de
  • rebuy.de
  • regalfrei.de
  • buyzoxs.de
  • booklooker.de
  • hitmeister.de
  • hood.de
  • konsolenkost.de
  • konsolex.de
  • medimops.de
  • rebuy.de
  • regame.de
  • buyzoxs.de
  • booklooker.de
  • cashfix.de
  • ebook.de
  • evikosia.de
  • filmundo.de
  • hitmeister.de
  • hood.de
  • konsolex.de
  • medimops.de
  • rebuy.de
  • regame.de
  • xjuggler.de
  • buyzoxs.de
  • asgoodasnew.de
  • hitmeister.de
  • hood.de
  • konsolenkost.de
  • konsolex.de
  • rebuy.de
  • regame.de
  • buyzoxs.de

Zu viel Auswahl - wo gibt's die Schnäppchen?

Diese Liste verdeutlicht, dass die Auswahl ziemlich groß ist.

Wer nun auf der Suche nach Schnäppchen ist, muss sich mühsam durch die einzelnen Portale wühlen.

Als Alternative gibt es Portale, die den Preisvergleich übernehmen. So können Sie z.B. beim Gebrauchtwaren-Preisvergleich "yoozed.de"  viele Produkte aus verschiedenen Kategorien suchen und den günstigsten Gebrauchtpreis aus mehr als 20 Shops und Marktplätzen ermitteln.

In den Preisvergleich werden auch Produkte, die bei eBay und Amazon gelistet sind, einbezogen.

Fazit

Beim Kauf von Gebrauchtware im Netz sollten Sie, unabhängig vom Portal, einige wenige Hinweise beachten:

Sehen Sie sich den Verkäufer und dessen Bewertungen immer genau an. Vergleichen Sie verschiedene Angebote. Achten Sie auf etwaige Versandkosten. Prüfen Sie die Artikelbeschreibung mit Adleraugen und recherchieren Sie vor dem Kauf die unterschiedlichen Preise!

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen den einfachen, schnellen und sicheren Service von reBuy.de, erleben ein Kauf- bzw. Verkaufserlebnis der besonderen Art und nutzen Gebrauchtware ganz bewusst als Alternative zur Neuware. Im Jahr 2013 konnte reBuy als deutsches Gebraucht-Kaufhaus im Internet so 55 Millionen Euro Umsatz erzielen und über 27 Millionen Euro an seine Kunden für gebrauchte Artikel auszahlen.

„Der reCommerce-Markt bietet noch ein so unglaubliches Potenzial und wir werden mit unserem Team alles geben, um diesen Markt zu erobern und uns kontinuierlich weiter zu entwickeln. Wir setzen den Kunden in 2014 noch mehr in unseren Fokus. Dafür werden wir einige neue Innovationen entwickeln, um das Handeln von Gebrauchtware noch einfacher zu machen“, so Gründer und Geschäftsführer Lawrence Leuschner, der den effektivsten Wachstums-Hebel im Hardware-Geschäft sieht „Das größte Potential sehen wir im Hardware-Bereich. Neben unseren erfolgreichen Medienkategorien konnten wir im letzten Jahr im Bereich Elektronik ein Wachstum von über 100% erzielen – sowohl im Ankauf als auch im Absatz. Der Markt um Smartphones und Tablets wächst aktuell so rasant, dass die Nachfolgemodelle der Anbieter immer schneller erscheinen. Das Kaufen und Verkaufen der gebrauchten Geräte wird somit immer attraktiver und wir können mit unserem Geschäftsmodell noch mehr Menschen ermöglichen, sich Technikprodukte zu günstigen Preisen und mit Sicherheiten wie der 18-monatigen reBuy-Garantie zu leisten.“

Quelle: reBuy

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Alibaby steht in den USA kurz vor dem Launch eines eBay-ähnlichen Marktplatzes und damit bekommen eBay und auch Amazon das erste Mal eine wirklich ernstzunehmende Konkurrenz.
Wie Ina Steiner von ecommercebytes berichtet, steht der Launch des neuen Alibaba Ablegers 11Main.com kurz bevor.
Im letztem Jahr hat Alibaba damit begonnen, handverlesene eBay-Verkäufer einzuladen, an der Pre-Launch Phase teilzunehmen.
Die ersten Infos, die jetzt durchsickern, dürften viele Verkäuferherzen höher schlagen lassen:
Beim Verkauf von Büchern, DVDs und Musik sollen gar keine Provisionen anfallen, auf alle anderen Angebote werden nur 3,5% Provision fällig, höchstens jedoch 50 US-Dollar.
Die Verkäufer werden angehalten, die niedrigen Provisionssätze bei der Preisgestaltung zu berücksichtigen und ihre Artikel bei 11Main günstiger anzubieten.
Die Einstellgebühren in Höhe von 5 US-Cent sollen entfallen, wenn der Verkäufer ein professionelles Angebotstool nutzt.
Alibaba hatte 2010 Vendio und Auctiva, zwei eBay Service Anbieter gekauft und sich damit Zugang zu den Daten von aktiven eBay und Amazon Verkäufern verschafft.
Die ersten Verkäufer, die an der Pre-Launch Phase teilnehmen, berichten bereits, dass das Einstellen sehr einfach ist. Nutzer von Auctiva können den gesamten eBay-Artikelbestand zu 11Main importieren.
Wie Ina Steiner berichtet, liegt ihr ein Screenshot vor, der die Kategorien anzeigt, die zum Start dabei sind:
Bekleidung, Wohnen, Schmuck, Baby, Sammlerartikel, Technik, Sport, Spielzeug und Unterhaltung.
Reuters hat erst in der letzten Woche berichtet, dass Alibaba mehr als 80% des chinesisches Online-Shopping Marktes kontrolliert. Im November 2013 hat Alibaba mit einem Umsatz von 4,3 Milliarden Euro, der innerhalb von 24 Stunden generiert wurde, einen Weltrekord eingefahren.
Es besteht kein Zweifel daran, dass Alibaba sowohl das Geld, als auch die Zeit, die Erfahrung und die Vernetzung mitbringt, um für eBay und Amazon eine ernstzunehmende Konkurrenz zu werden.

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