Amazon

Bei Amazon gibt es zur Zeit einen Bug. Betroffene Verkäufer erhalten die Nachricht:

Wir möchten Sie informieren, dass wir Ihre Möglichkeit Sendungen zu erstellen und an Amazon Logistikzentren zu senden, vorübergehend gesperrt haben. Dies geht auf ein Problem zurück, das wir bei einer eingehenden Sendung (xxx) festgestellt haben.
Im Seller Central wird dann tatsächlich auch angezeigt, dass kein Bestand an FBA geschickt werden kann, weil es Probleme mit einer eingehenden Sendung gegeben hat.

Nach Rücksprache mit dem Amazon Kundenservice (der zur Zeit überlastet ist) handelt es sich um einen Systemfehler:

...bei der Fehlermeldung "Prüfen Sie Ihren nicht angebotenen oder nicht verkaufbaren Lagerbestand" handelt es sich um einen Systemfehler. Bitte ignorieren Sie diese Nachricht, denn diese Probleme wurden nicht von Ihnen erzeugt.

Ignorieren reicht leider nicht ganz aus. Um das Problem zu lösen, muss man auf der entsprechenden Fehlerseite auf den Button "Lösen" klicken, selbst wenn dort kein Problem aufgeführt ist. Erst dann verschwindet der Hinweis, dass keine Sendungen an Amazon FBA geschickt werden können.

Update: Das Problem ist gelöst!

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Ein Thema, das in diesen Tagen durch die Medien geistert, ist die Nachricht, dass Amazon nun auch gegen Händler vorgeht, die Fakebewertungen kaufen.
Im Oktober 2015 hatte Amazon Klage gegen über 1000 Anbieter auf Fiverr.com erhoben,bei denen man für 5 Dollar Amazon Reviews kaufen konnte. Nun hat Amazon in den USA die ersten Händler verklagt, die im großen Stil Fake-Rezensionen eingekauft hatten. Bis zu 45% der Bewertungen sollen gekauft worden sein.

Jeder weiß es und trotzdem fließen die Bewertungen in die Kaufentscheidung ein

Obwohl wohl jeder weiß, dass ein Großteil der Bewertungen gekauft ist, lässt man sich beim Kauf doch durch die Bewertungen beeinflussen und das kann in der Tat nicht der Sinn einer Bewertung sein.

Was zählt als gekaufte Bewertung?

Für mich ist jedoch noch nicht ganz klar, was Amazon eigentlich unter einer gekauften Bewertung versteht. Amazon selbst unterhält den Club der Vine Produkttester und mir ist bisher noch keine schlechte Bewertung eines Vine Testers bei Amazon begegnet. Natürlich wollen die Vine Tester weiterhin ihre Privilegien genießen und kostenlose Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt bekommen, also werden sie sich davor hüten, den Ausschluß aus dem Programm zu riskieren, indem sie eine vernichtende Rezension abgeben, die im Endeffekt auch Amazon schadet, weil dadurch möglicherweise Provisionen verloren gehen.

Facebook & Co

Und was ist mit den ganzen Gruppen bei Facebook, auf denen Rezensionen gegen die Überlassung eines verbilligten Produktes getauscht werden? Was ist mit den ganzen Produkttester-Plattformen, die nichts anderes als Amazon Vine sind?
Sind diese Rezensionen gekauft oder nicht? Eigentlich nicht, denn eigentlich steht es jedem Tester frei, seine freie Meinung zu äußern- in der Realität wird er das jedoch nicht tun und so kann man diese Rezensionen eigentlich nicht als echt bezeichnen, auch wenn sie im Moment noch Amazon konform sind.

Wie viele Kunden bewerten denn wirklich?

Die nächste Frage, die sich stellt: Wie viele "echte" Kunden bewerten denn wirklich? Und bewerten nicht vielleicht eher die Kunden, die sauer sind, weil das Produkt nicht den Erwartungen entsprochen hat? Bewerte ich als Kunde, wenn ich genau das bekomme, was ich erwartet habe? Wer macht sich die Arbeit, wenn er davon nichts hat?
Hier hat eBay ausnahmsweise einmal einen Vorteil gegenüber Amazon, denn vielen Käufern sind die eigenen Bewertungen wichtig und weil sie selbst eine Bewertung haben möchten, bewerten sie den Verkäufer auch.
Ein Belohnungssystem, das funktioniert und auch wenn die Bewertungsquote bei ebay schlecht ist, so ist sie doch deutlich besser als bei Amazon. Auf der anderen Seite darf man die Systeme nicht vermischen, denn bei eBay ging es in der Vergangenheit um Verkäuferbewertungen und nicht um Produktbewertungen, die bei eBay ja noch relativ neu sind.

Was ist mit den Top-Rezensenten von Amazon?

Wer unter den Amazon Top-Rezensenten den Einzug in die Hall of Fame geschafft hat, ist ein begehrter Produkt-Tester, der von Verkäufern umworben wird, die ihre Produkte gerne mit einer Rezension eines Top-Rezensenten schmücken wollen. Wie viele negative Rezensionen geben diese Rezensenten ab?

Welcher Käufer ist echt, welcher nicht?

Wie will Amazon unterscheiden, welcher Käufer echt ist und welcher nicht? Aktuell laufen viele Käufe der Produkttester über Gutscheine. Gutscheinkäufe eines Verkäufers mit der anschließenden Rezension eines Käufers wären für Amazon noch nachzuvollziehen, aber was, wenn ich jemandem 10 Euro per PayPal schicke und ihn bitte, mein Produkt bei Amazon zu kaufen und zu rezensieren? Wie will Amazon das kontrollieren?

Als Verkäufer würde ich es begrüßen, wenn für alle die gleichen Regeln gelten würden, und jegliche Fake-Rezensionen gelöscht werden würden, aber ich hege Zweifel daran, dass das gelingen wird und so werden die Verkäufer weiter Wege suchen, die die Wettbewerber mit den vielen Bewertungen vor ihnen längst gegangen sind.

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Bei Amazon können Verkäufer demnächst ihre eigenen Blitzangebote erstellen.
Blitzangebote sind zeitlich begrenzte Aktionen, die bis zu sechs Stunden laufen.
Aktuell ist diese Funktion bereits für Verkäufer verfügbar, wenn im Seller Central Empfehlungen für Blitzangebote gezeigt werden, aber offensichtlich plant Amazon, dass in Zukunft der gesamte Lagerbestand - unabhängig von den Empfehlungen- durchsucht und Blitzangebote manuell ausgewählt werden können.
Damit ein Produkt in die Blitzangebote aufgenommen werden kann, muss es einige Kriterien erfüllen:

Produktbewertung: Um sicherzustellen, dass die bestmöglichen Produkte als Blitzangebote eingestellt werden, können bezüglich der Bewertung Mindestanforderungen gelten. Angebotsempfehlungen berücksichtigen die Anzahl der verfügbaren Kundenrezensionen sowie die allgemeine Bewertung des Produkts. Schlecht bewertete Produkte können im Regelfall nicht als Blitzangebot eingestellt werden.

Variantenverfügbarkeit: Wenn Sie ein Blitzangebot für ein Produkt erstellen möchten, das mehr als eine Variante hat, fügen Sie dem Angebot möglichst viele Varianten hinzu. Im Allgemeinen werden vorgeschlagene Blitzangebote, die weniger als 80 % Produktvariationen umfassen (z. B. Größe, Farbe, Stil usw.), abgelehnt. Sie werden bei der Angebotserstellung eventuell darauf aufmerksam gemacht, wenn weitere Varianten erforderlich sind.

Produktberechtigung: Um ein positives Einkaufserlebnis zu garantieren, können nicht alle Produkte Teil eines Blitzangebots sein. Produkte aus bestimmten Kategorien sowie Produkte, die beleidigend oder anderweitig unangemessen sind, sind nicht zur Teilnahme berechtigt und können nicht als empfohlenes Angebot eingestellt werden. Nachfolgend finden Sie eine unvollständige Liste bestimmter Produkttypen, die nicht Teil eines Blitzangebots sein können: E-Zigaretten, Alkohol, Erotikartikel, medizinische Geräte und Arzneimittel sowie Babynahrung.

Versand: Blitzangebote müssen grundsätzlich am Prime-Versand teilnehmen können. Im Allgemeinen sind Versand durch Amazon oder Prime-Versand durch Verkäufer erforderlich.

Verkäufer, die Produkte anbieten, die diese Kriterien erfüllen, können Blitzangebote zur Freischaltung einreichen. Amazon prüft die Angebote und entscheidet dann, ob das Angebot in die Blitzangebote aufgenommen wird.

Mir gefällt diese Idee, die typisch für Amazon ist: Anders als bei eBay, wo es seit Jahren gefühlt immer nur die gleichen WOW-Angebote gibt, kommt bei Amazon frischer Wind auf die Plattform und alle können davon profitieren: Die Kunden, die Produkte entdecken können, die sie sonst gar nicht gesucht hätten, die Verkäufer, die ihre Produkte in die Sichtbarkeit bekommen und auch nach der Aktion von den Abverkaufszahlen profitieren und Amazon natürlich.

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Jetzt wird Amazon Prime in Berlin noch schneller: Mit Prime Now können Amazon Prime-Mitglieder sich ihre Bestellungen entweder innerhalb einer Stunde oder innerhalb eines wählbaren 2-Stunden-Fensters zwischen 8:00 und 24:00 Uhr liefern lassen. Die Lieferung innerhalb eines 2-Stunden-Lieferfensters ist gratis und die Lieferung innerhalb einer Stunde kostet 6,99 EUR. Der Service ist von Montag bis einschließlich Samstag verfügbar.

Mitglieder des beliebten Amazon Prime-Programms profitieren in Deutschland bereits vom kostenlosen Premiumversand von Millionen von Artikeln, unbegrenztem Streaming von mehr als 15.000 Filmen und Serienepisoden mit Deutschlands beliebtestem Streaming Service Prime Video, Zugriff auf über eine Million Songs mit Prime Music, unbegrenztem Foto-Speicherplatz in der Amazon Cloud. Außerdem erhalten sie Zugang zu über einer Million kostenlosen eBooks in der Kindle Leihbücherei für Kindle-Besitzer sowie zu Amazon Pantry, Premiumzugang zu Verkaufsaktionen auf Amazon und BuyVIP sowie zur Gratis Same-Day Lieferung in 14 deutschen Metropolregionen – und das alles für nur 49 EUR im Jahr.

So funktioniert Prime Now in Berlin:

Kunden laden sich die kostenlos für Android und iOS verfügbare Prime Now App einfach auf ihr Smartphone oder Tablet, erhalten die Verfügbarkeit für die Lieferadresse, wählen dann aus tausenden Prime Now Produkten und können die Lieferung anschließend in Echtzeit verfolgen. Im Prime Now Sortiment enthalten sind unter anderem verpackte, frische und tiefgekühlte Lebensmittel, Getränke, verpacktes Obst und Gemüse, Artikel des täglichen Bedarfs, Elektronik, Kindle Geräte, Bücher, Spielwaren, Drogerieartikel, DVDs und Bekleidung. Der Mindestbestellwert für Prime Now beträgt 20 EUR. Falls der Kunde zur Zustellzeit nicht zuhause ist, kann er per Prime Now App eine alternative Lieferadresse auswählen. Die vollständigen Zustellgebiete finden Kunden unter www.Amazon.de/primenow.

„Wir freuen uns, Prime-Mitgliedern in Berlin mit Prime Now unseren schnellsten Lieferservice anbieten zu können. Wir machen so tausende beliebte Produkte schnell verfügbar – von Büromaterial am Arbeitsplatz, Lebensmittel für den Feierabend bis zum Geburtstagsgeschenk für Freunde.“ sagt Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de. „Mit dem neuen Service und der großen Vielfalt an Prime Now Produkten möchten wir den Alltag unserer Kunden noch komfortabler gestalten.“

Amazon Prime Now wird nur einen kleinen Teil der Online-Shopping Lieferungen in Berlin ausmachen – und die Lieferung von Onlinebestellungen im Allgemeinen hat nur einen kleinen Anteil am Verkehr in Berlin. In vielen Fällen kann die Lieferung durch einen Fahrer zahlreiche individuelle Einkaufsfahrten ersetzen.

In Berlin setzen Amazons Vertriebspartner neben Liefervans auch elektrisch angetriebene Lastenfahrräder ein, um die Bestellung zum Kunden zu bringen. Als Verpackung werden entweder Papiertüten genutzt oder Isoliertaschen aus Kunststoff für gekühlte und gefrorene Produkte. Diese Taschen nimmt der Fahrer nach der Lieferung wieder mit, damit sie wieder verwendet werden können. Viele große und schwere Artikel, wie zum Beispiel Getränkekästen, werden ohne Zusatzverpackung zum Kunden gebracht.

Prime-Mitglieder in vielen Städten in den USA, England, Japan und Italien schätzen den Service bereits. In Deutschland steht Prime Now vorerst nur Prime-Mitgliedern in Berlin zur Verfügung, bevor der neue Service auf weitere Gebiete ausgeweitet wird. Kunden, die Prime noch nicht kennen, können den kompletten Service 30 Tage lang kostenlos testen.

10 Euro Gutschein

Bei Ihrer Erstbestellung über die Prime Now App vom 10.05.2016 bis 12.09.2016 können Sie einen Gutschein über 10 Euro erhalten, wenn Sie über die Prime Now App Artikel für mindestens 30 EUR (ohne Pfand) in den Einkaufswagen legen.

Quelle: Amazon

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Die Befürchtung, die viele Händler bei Einführung der neuen Versandbedingungen bei Amazon.com hatten, ist in Großbritannien bereits Realität.
In den USA müssen Marketplace Händler in der Kategorie "Schuhe, Handtaschen und Sonnenbrillen" ab dem 24. Mai 2016 mindestens eine versandkostenfreie Lieferoption für Produkte ab 49 Dollar anbieten. Diese Ankündigung hat in den einschlägigen Foren für Unruhe gesorgt und viele haben ihre Besorgnis darüber geäußert, dass Amazon demnächst auch kostenlose Retouren verlangen können.
In Großbritannien ist das bereits umgesetzt:
Note: Shoes and Clothing items are entitled to refund of return postage costs, irrespective of reason for return.

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