Amazon

Wie Ina Steiner heute berichtet, plant Amazon offensichtlich einen Marktplatz für Handgearbeites und würde damit in Konkurrenz zu Etsy und DaWanda treten.
Etsy Verkäufer berichten von der Einladung, sich bei Amazon anzumelden, um mit den neuesten Infos zum Launch des neu geplanten Marktplatzes versorgt zu werden.
Zwei Dinge bereiten den Verkäufern im Moment Sorge: Zum einen die recht hohe Amazon Gebühr, zum anderen die Erwartung, dass Amazon Artikel sehr schnell verschickt werden müssen.
Aber möglicherweise werden auf diesem neuen Marktplatz andere Regeln gelten.

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Der Amazon Verifikationsprozess lässt nicht nur deutsche Händler verzweifeln. Auch in den Boards von Amazon UK beschweren sich Händler darüber, dass sich dieser Prozess zum Teil über Wochen oder auch über Monate zieht und manche Händler nach endlich überstandener Überprüfung gleich wieder erneut geprüft werden.
Das Team, das für die Verifikation zuständig ist, ist telefonisch nicht zu erreichen und Antworten auf Mails lassen lange auf sich warten.
Angeforderte Dokumente werden zum Teil ohne Begründung nicht anerkannt, von einigen Händlern werden Firmendokumente gefordert, die sie nicht vorlegen können, weil sie z.B. nur als Einzelunternehmen angemeldet sind. Einige Seller wurden bereits suspendiert.
Es sieht danach aus, als wüsste man bei Amazon nicht so ganz genau, wie man mit diesen neuen EU Richtlinien zu den Geldwäschebestimmungen konkret umzugehen hat.

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Ein schönes Beispiel für gelebte Nächstenliebe ist derzeit bei Amazon zu beobachten:
Auf Platz 1 der Buchcharts steht aktuell der Titel "Willkommen im Meer" von Kai-Eric Fitzner, der nicht zu den gesetzten Bestseller-Autoren gehört.
Der Autor hat einen Tag vor seinem 45.Geburtstag einen Schlaganfall erlitten und liegt seit dem im künstlichen Koma.
Nachdem seine Frau auf Facebook gepostet hatte, das ihr neben der Sorge um ihren Mann auch noch finanzielle Sorgen den Schlaf rauben, setzte eine Welle der Solidarität mit dem Ansturm auf "Willkommen im Meer" auf Amazon ein. Jedes verkaufte Buch spült dringend benötigtes Geld in die Kasse und nimmt der Familie des Komapatienten wenigstens die große Sorge um die finanzielle Zukunft.
Platz 1 der Amazon Buchcharts bedeutet Verkäufe im deutlich 4-stelligen Bereich und auch wenn pro Buch nur knapp 3 Euro vor Steuern übrig bleiben, kommt auf diesem Weg doch einiges zusammen.
Inzwischen gibt es auch eine Unterstützerseite, für diejenigen, die gerne direkt helfen wollen.

Update
Willi hat in den Kommentaren darauf hingewiesen, dass auch Amazon die Hilfsbereitschaft unterstützt und auf die Provision verzichtet!

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Offiziell heißt es, dass die Versandzentren, die Amazon in Tschechien und Polen aus dem Boden gestampft hat, keine Reaktion auf die nicht enden wollenden Verdistreiks sind.
Beschleunigt worden sind die Pläne durch die Verdi Blockaden vermutlich aber doch.
Am Ende hat Amazon durch den Druck von Verdi profitiert, denn in Tschechien zahlt Amazon umgerechnet nur noch knapp 4 Euro Stundenlohn für einen Lagerarbeiter und umgerechnet 5,45 Euro für einen Schichtleiter und hat keine Probleme damit, Mitarbeiter zu finden, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.
Verdi bleibt wie üblich unbeeindruckt und macht weiter bis Amazon auch den nächsten Schritt geht, der ganz sicher kommen wird: Die Umstellung auf Roboter.
Schon 2012 hat Amazon den Lagerroboterhersteller Kiva Systems gekauft und es ist eine Frage der Zeit, wann die Lagerroboter in Deutschland zum Einsatz kommen.
Ein Roboter ist zwei-bis dreimal produktiver als ein Lagerarbeiter und er schwenkt weder Banner noch Fähnchen mit Streikparolen.
In den USA sollen die Lagerroboter laut Focus Schätzungen bis zu 25.000 Arbeitsplätze ersetzen. In Deutschland ist der Einsatz von Lagerrobotern bisher offiziell noch nicht geplant, aber das kann sich schneller ändern, als Verdi es sich vorstellen kann.

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Amazon unterstützt zehntausende von europäischen Unternehmen beim Verkauf ihrer Produkte an Kunden. Mehr und mehr Verkäufer erreichen dabei auch Kunden, die außerhalb ihres lokalen Marktplatzes leben – und das sowohl über innereuropäische Grenzen hinweg als auch weltweit.

Amazon gibt heute bekannt, dass im vergangenen Jahr auf seinen EU-Webseiten verkaufende Unternehmen einen Rekordumsatz von 2,8 Milliarden Euro aus Exporten innerhalb der EU erwirtschaftet haben. Nicht eingerechnet sind hier die Milliardenumsätze von Verkäufern innerhalb der EU an Kunden in ihrem eigenen Land (z.B. Verkäufer in Großbritannien an britische Kunden) und an Kunden außerhalb der EU (z.B. deutsche Verkäufer an US-Kunden). Darüber hinaus gibt Amazon bekannt, dass die Zahl der EU-Unternehmen, die ihre Produkte an Kunden außerhalb ihres lokalen Marktplatzes verkaufen, in den vergangenen 12 Monaten um 50 Prozent gestiegen ist.

„Seit unserem Europa-Start vor über 15 Jahren hat Amazon Europa als einen singulären Marktplatz behandelt. Wir bieten Amazon Marketplaces in fünf verschiedenen Sprachen mit mehr als 100 Millionen Produkten und liefern von unseren 28 Logistikzentren die Bestellungen europaweit an Kunden aus – und das sowohl für Amazon als auch für unsere Verkäufer“, sagt Francois Saugier, Amazon Director EU Seller Services. „Europäische Unternehmen können über unsere Webseiten alle europäischen Kunden erreichen – egal wo. Darüber hinaus nutzen viele dieser Unternehmen den Versand durch Amazon: Sie stellen ihr Inventar lediglich einem unserer Logistikzentren in Europa zur Verfügung und wir erledigen den Rest, indem wir die schnelle Lieferung sowohl europa- als auch weltweit garantieren.“

Amazon bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen, die dem grenzüberschreitenden Verkaufen in Europa die Komplexität nehmen:
- Europaweiter One-click Verkauf auf Amazon EU-Webseiten – nur mit einem Klick aktivieren die Verkäufer ihre Produkt-Listings aus einer Landes-Webseite für alle fünf Amazon EU-Webseiten. Die Listings werden von einem einzigen Verkaufskonto aus betreut.
- Europäisches Liefernetzwerk & Kundenbetreuung in der Landessprache – Amazon verfügt neben 28 Logistikzentren in 7 europäischen Ländern über Kundendienstzentren, die den Kunden in der jeweiligen Landessprache weiterhelfen können. Über Versand durch Amazon (FBA – Fullfillment by Amazon) können die Verkäufer ihre Produkte an eines der Logistikzentren weitergeben, das die Auslieferung übernimmt, Bestellungen aus aller Welt abfertigt und den Kundendienst bereitstellt. Außerdem erhalten Verkäufer, die den Vertrieb über FBA abwickeln, Zugang zu Amazons beliebtem Prime-Programm und dem kostenfreien Versand ab 29 Euro.
- Übersetzungstechnologie – Amazon übersetzt die Produktnamen und -beschreibungen der Verkäufer in jede der fünf unterstützten Sprachen.

Grenzüberschreitend verkaufende europäische Unternehmen über Amazon:

Iris Hornung, Juwelier IRIS Jewels & Emotions, Deutschland: „Eine Viertelstunde nach Start unseres Juwelierladens auf Amazon.de hatten wir bereits die erste Armbanduhr verkauft. Amazon versendet unsere Bestellungen umgehend, so dass wir uns auf unseren Schmuck konzentrieren und unseren Kunden mit persönlicher Beratung zur Seite stehen können. Wir bieten unsere Produkte jetzt in Frankreich, Großbritannien und Deutschland an und planen für das kommende Jahr die Expansion nach Italien und Spanien.“

Andrea und Francesco Baldi, Baldiflex, Italien: „Wir stellen Qualitätsmatratzen her, die wir in ganz Europa ausliefern. Unser Familienunternehmen, gegründet von unserem Vater und Onkel, musste im Jahr 2008 komplett neu aufgebaut werden, nachdem ein Matratzenhersteller, der den Großteil unserer Verkäufe bestritt, die Partnerschaft beendete und damit unser Unternehmen auf dem Spiel stand. Wir hatten große Sorgen. Als wir fast an dem Punkt angekommen waren, aufzugeben, starteten wir im Jahr 2012 auf Amazon.it. Unsere Onlineverkäufe stiegen langsam, aber kontinuierlich. Besonders attraktiv für uns war das Potential, unsere Auslandsverkäufe anzukurbeln. Wir nutzen seit Kurzem auch die Vorteile von Amazon Logistics, was unsere Bestellvorläufe verkürzt und uns dabei hilft, Kunden in ganz Europa mit unserem Angebot zu erreichen. Wir haben sogar Aufträge aus Norwegen und Zypern erhalten.“

Florent und Stephanie Ducauroix, Les Poulettes Bijoux, Frankreich: „Wir sind im Jahr 2009 gestartet – Designer aus ganz Europa helfen uns bei der Herstellung einzigartiger, moderner Schmuckstücke aus hochwertigen Materialien. Jedes Teil wird innerhalb der EU entwickelt und zusammengestellt. Amazon hat uns dabei geholfen, unser europäisches Know-how in der ganzen Welt anzubieten. Zunächst haben wir über unsere eigene Webseite verkauft, seit 2011 auf dem Marktplatz von Amazon.fr. Dank unserer Präsenz auf Amazon.fr konnten wir unsere Umsätze innerhalb eines Jahres verdoppeln. Wir beliefern jetzt Kunden in der ganzen Welt und haben neue Präsenzen auf den Marktplätzen von Amazon in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Italien und selbst in den USA eröffnet. 35 Prozent unserer Verkäufe machen wir mit internationalen Käufer.“

Callum Bush, MediaDevil, Großbritannien: „Das Verkaufen über den Amazon Marktplatz hat uns ermöglicht, unser Zubehör für mobile Endgeräte Millionen von Kunden international zu präsentieren. Als ich im Jahr 2009 bei Amazon.co.uk gestartet bin, arbeitete ich noch von meinem Schlafzimmer aus. Jetzt ist MediaDevil eine preisgekrönte internationale Marke, die mehr als eine Million Produkte verkauft hat. Und das nicht nur auf dem britischen Marktplatz, sondern auch in Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und den USA. Wir können die Nachfrage internationaler Kunden dank Versand durch Amazon erfüllen und haben unser Unternehmen mit Filialen in London, Las Vegas und Mailand erweitert. Dank Auszeichnungen wie dem UK Trade and Investment Business Innovation Award 2011 konnten wir unsere Produktauswahl vergrößern und gleichzeitig lokale Hersteller unterstützen. So wurde beispielsweise unser Magicpotion Bildschirmreiniger-Spray in Großbritannien entwickelt und produziert, und die handgearbeiteten Lederhüllen unserer Artisan Collection werden von europäischen Fachkräften hergestellt. In diesem Jahr planen wir die Einführung weiterer in Großbritannien hergestellter Produkte.“

Jean-François Asset, Boutikazic, Frankreich: „Der Verkauf über Amazon hat meinen Umsatz angekurbelt und den Kundenstamm erweitert. Das Beste ist, dass meine Musikinstrumente und -accessoires auf allen europäischen Amazon Marktplätzen verfügbar sind. Wir haben sogar schon ans andere Ende der Welt ausgeliefert - kürzlich konnte ich ein Schlagzeugtrommelfell nach Australien verkaufen.“

Jose Antonio Nocelo, NR Solutions, Spanien: „Als ich Vater wurde, wollte ich mein Leben verändern. Ich wollte nicht mehr reisen und stattdessen mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Aus diesem Grund entschied ich mich, ein eigenes Unternehmen zu gründen, das online Elektronikprodukte vertreibt. Mein Büro könnte nicht näher an meinem Zuhause liegen als jetzt: Ich führe mein Unternehmen von der Garage aus. Dank Amazon erreiche ich dabei von einer Kleinstadt bei Barcelona Kunden in aller Welt. Seitdem ich bei Amazon verkaufe, haben sich die Umsätze verdoppelt, vor allem solche von internationalen Kunden.“

Franco Polli, Polli’s Luggage, Italien: „Meine Familie vertreibt seit Jahrzehnten in Alassio, Ligurien, traditionell hergestellte Koffer und Taschen. Als uns die Wirtschaftskrise erreichte, litt auch unser Familienunternehmen heftig. Im Jahr 2013 entschied ich mich, auf Amazon.it einzusteigen. Das neue Schuljahr stand in den Startlöchern, und unsere bunten Rucksäcke verkauften sich wie warme Semmeln. Dieses Produkt ist vor allem im Ausland besonders beliebt, und ich verkaufe sie mittlerweile auf allen europäischen Amazon Marktplätzen. Der Erfolg ermunterte mich, Versand durch Amazon auszuprobieren. Dieser Schritt hat meine Arbeitsbelastung verringert, v.a. was die Bearbeitung von Retouren und die Vertriebskommunikation nach dem Kauf angeht. Ich bin stolz darauf, unser Familienunternehmen nicht nur erhalten zu haben, obwohl wir in der Krisensituation kurz vor Schließung standen, sondern ihm auch meinen eigenen Stempel aufgedrückt zu haben.“

Via: Amazon

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