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In der Kernaussage, dass Marktplätze wie eBay kleinen Händlern helfen, mit etablierten Playern zu konkurrieren, trifft die Pressemeldung, die eBay heute verschickt hat, sicher zu.
Aber mit Aussagen wie "eBay unterstützt die Verkäufer beim grenzüberschreitenden Handel mit seiner globalen Plattform, mit internationalen Versandlösungen und Übersetzungstechnologien" trägt eBay wieder einmal viel zu dick auf, denn in der Theorie liest sich das zwar wunderbar, aber in der Praxis sieht es anders aus.
Die Übersetzungstechnologie ist nicht einmal in der Nähe von ausgereift, die internationale Versandlösung kann mit der von Amazon nicht im Ansatz konkurrieren und über "global" kann man geteilter Meinung sein, denn wenn ich ein Problem mit einem US Käufer habe, ist eBay Deutschland für mich nicht zuständig und der US Support ist per Mail nicht zu erreichen.
Nach meinem Verständnis müsste eine "globale" Plattform in der Lage sein, sich den Problemen von deutschen Händlern "vor Ort" annehmen zu können.
In meiner Kategorie "eBay International Handeln" habe ich einige Beispiele gesammelt, welche Hürden eBay Händler, die international handeln, überwinden müssen und leider stellt eBay diese Hürden auf.

Auf der anderen Seite stimme ich der Kernaussage in der Pressemeldung zu, denn für ambitionierte Händler bietet eBay tatsächlich eine tolle Plattform, ohne die ein Verkauf in andere Länder nicht so einfach wäre und gerade kleinen Händlern bietet sich hier ein enormes Potential, das leider viele noch gar nicht erkannt haben:

Marktplätze wie eBay treiben das Wachstum von kleinen Online-Unternehmen in ganz Europa voran. Im Gegensatz zu ausschließlich stationär tätigen Händlern profitieren die Unternehmen im Internet vom Potenzial des grenzüberschreitenden Handels, von der größeren Reichweite und einer schnelleren Marktdurchdringung sowie von einer stärkeren Nachhaltigkeit des Online-Geschäfts. Dies ergibt die Studie „Small Online Business Trade Summary 2015“ der Rechtsanwaltskanzlei Sidley Austin LLP im Auftrag des weltweiten Online-Marktplatzes eBay. Die Studie hatte zum Ziel, die Bedeutung der gewerblichen Händler mit einem Umsatz von mehr als 10.000 US-Dollar bei eBay für den europäischen Handel zu analysieren. Es wurden internationale Handelsströme und das Exportverhalten untersucht, wobei der Handel bei eBay auch mit dem traditionellen, stationären Einzelhandel verglichen wurde.

Wichtigstes Ergebnis der Studie ist, dass Marktplätze wie eBay auch kleinen Online-Unternehmen bessere Chancen einräumen, im Wettbewerb mit etablierten Playern zu bestehen. Mehr als 130.000 Online-Händler mit einem über eBay erworbenen Umsatz von jeweils mehr als 10.000 US-Dollar sind seit der Finanzkrise im Jahr 2011 neu zum Stamm der eBay-Verkäufer in Europa hinzugekommen. Sie repräsentieren einen Umsatz in Höhe von fast 18,5 Milliarden Euro.

94 Prozent der bei eBay in Deutschland aktiven gewerblichen Händler exportieren ins Ausland – dies sind im Vergleich zum stationären Handel, wo lediglich 16 Prozent der Unternehmen exportieren, deutlich mehr. Online-Händler in Deutschland versenden ihre Waren überwiegend in die Nachbarländer innerhalb Europas (41 Prozent). Rund ein Viertel der Händler (23,7 Prozent) beliefert Kunden auf zwei Kontinenten, 15,7 Prozent der Händler verkaufen an Kunden auf drei Kontinenten und fast jeder Fünfte (19,6 Prozent) handelt mit Käufern auf vier oder mehr Kontinenten. Somit liegt Deutschland 15 Prozent über dem Durchschnitt bei den Exporten und damit an der Spitze beim inner-europäischen Handel – kein anderes Land exportiert anteilig so viel in andere Länder der EU.

Die Größe der Unternehmen spielt in einer Welt der technologischen Plattformen eine geringere Rolle als im traditionellen Offline-Handel. 2014 waren im stationären Handel die oberen fünf Prozent aller Unternehmen nach Größe für 82 Prozent der Exporte verantwortlich. Im Online-Handel haben die oberen fünf Prozent aller Unternehmen nach Größe im vergangenen Jahr gerade einmal 61 Prozent der Exporte ausgemacht.

Die gewerblichen Händler bei eBay in Deutschland haben in 2014 insgesamt an Käufer in 208 Märkten versandt. Im Durchschnitt belieferten die exportierenden deutschen Online-Händler je 14 Länder. Gewerbliche Händler in der gesamten EU, die erst seit 2011 am Markt sind, erreichten mit ihren Lieferungen ins Ausland innerhalb eines Jahres einen Anteil von 14 Prozent am gesamten Exportmarkt. Im Vergleich dazu erreichen junge, traditionell handelnde Unternehmen innerhalb eines Jahres lediglich einen Anteil von 3 Prozent am gesamten Exportmarkt.

Auf Marktplätzen wie eBay sind die Transaktionskosten für Händler vier- bis fünfmal geringer als im Offline-Handel – davon profitieren auch die deutschen Online-Händler. Während Daten der Weltbank belegen, dass nur 15 Prozent der offline tätigen Unternehmen auch drei Jahre nach ihrer Gründung noch in andere Länder exportieren, haben mehr als 71 Prozent der exportierenden eBay-Händler ihre Angebote im gesamten Zeitraum von 2011 bis 2014 an Käufer im Ausland exportiert.

„Bereits seit vielen Jahren ermöglicht eBay es den Online-Händlern weltweit zu jeder Zeit Millionen von Konsumenten zu erreichen und so auch vom grenzüberschreitenden Handel zu profitieren“, kommentiert Dr. Stephan Zoll, Deutschland-Chef von eBay. „Die nun vorliegende Studie zeigt, dass Marktplätze wie eBay im Vergleich zur Offline-Welt einen echten wirtschaftlichen Mehrwert leisten und nachhaltigen Geschäftserfolg sichern.“

eBay unterstützt die Verkäufer beim grenzüberschreitenden Handel mit seiner globalen Plattform, mit internationalen Versandlösungen und Übersetzungstechnologien.

Die Studie untersuchte Transkationen auf dem eBay-Marktplatz im Zeitraum von 2010 bis 2014. Als gewerbliche Online-Händler wurden hierfür Händler mit einem Umsatz von mehr als 10.000 US-Dollar (rund 9.000 Euro) bei eBay in mindestens einem der Jahre 2010 bis 2014 betrachtet.

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Quelle: eBay

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Soziale Medien wie Blogs, Kurznachrichtendienste oder soziale Netzwerke prägen zunehmend die Kommunikation deutscher Unternehmen. Einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM zufolge benutzen drei von vier Unternehmen (75 Prozent) Social Media für die interne und externe Kommunikation. Der aktualisierte BITKOM-Leitfaden Social Media hilft Unternehmen, soziale Medien strategisch einzusetzen. „Social Media ist viel mehr als Marketing und PR. In den vergangenen Jahren hat sich im Kundenservice, in der Produktentwicklung und in der internen Kommunikation hier sehr viel getan. Soziale Medien sind mittlerweile aus Unternehmen nicht mehr wegzudenken“, sagt Tobias Arns, Social-Media-Experte des BITKOM.

Die jetzt veröffentlichte dritte Auflage des Leitfadens erklärt auf mehr als 90 Seiten Schritt für Schritt, was beim Einsatz sozialer Medien zu beachten ist. Anhand von Checklisten können Unternehmen ihre interne und externe Kommunikation über Social Media optimieren sowie die damit verbunden Change-Management-Prozesse planen. Als Überarbeitung der vorherigen Ausgabe beinhaltet die dritte Auflage auch neue Kapitel zu Themen wie Crowdsourcing und Customer Relationship Management (CRM). Zudem informiert der Leitfaden über grundlegende Verhaltensrichtlinien für Mitarbeiter in sozialen Netzwerken, auch bekannt als Social Media Guidelines. Mit über 60.000 Downloads hat sich der Leitfaden Social Media in Deutschland seit 2010 als Standardratgeber für den unternehmerischen Einsatz sozialer Medien etabliert.

Der neue Leitfaden Social Media steht auf der BITKOM-Homepage unter http://www.bitkom.org/de/publikationen/38337_66014.aspx zum kostenlosen Download bereit.

Quelle: BITKOM

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Es ist wesentlich teurer, einen Neukunden zu gewinnen, als einen Stammkunden zu halten, der seine Begeisterung im Idealfall mit anderen teilt.
Nur wie kann man Kunden begeistern und zu Fürsprechern machen?
Einige kreative Beispiele zur Kundenbindung liefert der Blog von Buffer.
Im letzten Jahr hat Buffer rund 1200 Dankeschön-Pakete an ausgewählten Kunden verschickt und dabei sehr viel Kreativität an den Tag gelegt.
Nach einer kurzen Recherche bei Twitter und Facebook hatte Buffer z.B. eine Kundin als Hundeliebhaberin identifiziert und so durfte sich der Hund dieser Kundin über ein Päckchen mit Leckerlis freuen. Die handgeschriebene Karte, die das Päckchen begleitet hat, enthielt die Bitte an den Hund, doch nett zu seiner Besitzerin zu sein.
Natürlich hat die stolze Hundebesitzerin sofort begeistert bei Twitter & Co darüber berichtet und damit tolle Werbung für Buffer gemacht.

Buffer betont, dass es nicht immer auf den Wert der Geschenke ankommt. Schon ein handgeschriebenes Dankeschön an ausgewählte Kunden kann Begeisterung auslösen.
Wichtig ist nur, dass der Kunde nicht zum Handeln aufgerufen wird, weil ein Brief mit der Bitte positiv zu berichten, leicht einen faden Beigeschmack bekommt. Wenn der Kunde begeistert ist, wird er auch ohne Aufforderung aktiv.

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Die Deutsche Post startet heute das neue Identifikationsverfahren POSTIDENT VIDEO. Damit können sich Privatpersonen mittels PC und Laptop ganz einfach online für die Eröffnung eines neuen Kontos identifizieren.

"Mit POSTIDENT ist die Deutsche Post bereits der führende Anbieter sicherer Identifizierungslösungen in Deutschland. POSTIDENT VIDEO bietet Verbrauchern nun einen noch komfortableren Weg, sich von zu Hause aus zu legitimieren. Die Bedeutung sicherer, digitaler Identitäten wächst im Internetzeitalter rasant. Geschäfts- und Privatkunden verlangen dazu sichere, schnelle und medienbruchfreie Identitätslösungen, die wir Ihnen bieten", sagt Thomas Hauck, Geschäftsbereichsleiter Dialogmarketing, Identitätsmanagement und Digitale Produkte, Deutsche Post AG.

Vorteile durch höhere Konversion und beschleunigte Prozesse

Unternehmen bietet POSTIDENT VIDEO große Vorteile durch eine höhere Konversion aufgrund der medienbruchfreien Online-Lösung und zudem beschleunigte Prozesse durch die digitale Anbindung an das POSTIDENT-Portal. In Kombination mit dem neuen POSTIDENT-Kanal Video schließt die digitale Prozesskette ab sofort den Identifizierungsprozess mit ein und bietet dadurch sowohl den Geschäfts- als auch deren Privatkunden gleichermaßen einen erheblichen Zeit- und Komfort-Vorsprung.

Und so funktioniert es: Privatkunden, die sich online für ein neues Bankkonto identifizieren wollen, werden von der Bank-Website automatisch auf das POSTIDENT-Portal der Deutschen Post geleitet. Hier können sie zwischen der klassischen Identifikation in der Filiale oder der neuen Online-Identifikation über Videochat wählen. Der Videochat findet zwischen dem Kunden und einem Deutsche Post Call-Center-Operator statt. Dieser führt den Kunden Schritt für Schritt durch den Identifikationsprozess.

Für die Identifikation benötigt der Kunde einen Personalausweis oder Reisepass, ein Mobiltelefon sowie einen PC mit Mikrofon, Webcam und Lautsprecher. Der Identifizierungsprozess dauert nur wenige Minuten. Möglich ist die Video-Identifizierung jeden Tag von 8 bis 22 Uhr.

Ab Juli wird POSTIDENT Video zusätzlich auch für Tablets und Smartphones verfügbar sein. Die entsprechende POSTIDENT Video-App wird es für die Betriebssysteme Android und iOS geben. Damit können Kunden ortsunabhängig auf mobilen Endgeräten eine sichere, medienbruchfreie Video-Identifikation in Echtzeit durchführen.

Quelle: Deutsche Post

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In der Facebookgruppe von Wortfilter sind die ersten Gerüchte zum neuen eBay Treueprogramm aufgetaucht und ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Gerüchte bewahrheiten für relativ hoch:

Hier die durchgesickerten Punkte:
- Käufer sollen zwischen 15 und 25 Euro für "eBay Prime" zahlen, dafür soll es eine Garantie geben, dass Ware, die bis 14.00 Uhr bestellt wird, auch am nächsten Tag ausgeliefert wird.

Hier denkt eBay mal wieder nicht konsequent zum Ende: Bei Amazon funktioniert das, weil Amazon Prime kontrolliert.
Bei eBay gibt es leider immer wieder Händler, die zu Versprechungen neigen, die sie dann nicht halten können. Dann ist die Post oder wer auch immer Schuld, der Käufer wird irgendwie beruhigt und es dauert lange, bis sich das im Profil so niederschlägt, dass eBay tatsächlich auch aufmerksam wird.

Zudem hat Amazon bei der Post/DHL ganz andere Hebel als die meisten eBay Verkäufer.
Mit Prime gekennzeichnete Pakete werden ( gerade jetzt in Streikzeiten) bevorzugt transportiert, das schafft ein normaler eBay Händler nicht. Während andere Pakete in kritischen Zeiten ( Streik, Feiertage) gerne einmal "zurückgestellt" werden (das sieht man schön im Tracking), kommen Amazon Pakete durch.

- Käufer sollen bis 1 Stunde nach dem Kauf stornieren können - der Verkäufer muss reagieren.

Man braucht keine Glaskugel, um die Arbeit und den Stress mit der Mängelquote vorherzusagen.
Auf der einen Seite soll ich bis 14.00 Uhr eine Versandgarantie für den taggleichen Versand geben ( eine eBay Forderung, die ich durchaus nachvollziehen kann), aber was, wenn der Kunde um 13.50 Uhr bestellt? Dann müsste ich eigentlich die Stornofrist abwarten und dann kann es eng mit dem Versand werden.

- Produkte ohne Produktkennzeichnungen EAN, MPN, ISBN usw. verlieren im Ranking. Das hat eBay bereits angekündigt, also wird das auch sicher umgesetzt.
Gerade für große Händler bedeutet das unvorstellbar viel Arbeit.

Mehr Transparenz durch "Amazonisierung" birgt große Risiken für eBay

Und auch hier bin ich nicht sicher, ob eBay sich der Konsequenzen der "Amazonisierung" bewusst ist.
Ich habe in den vergangenen Monaten einen Shoppingmarathon bei eBay und Amazon hingelegt, weil ich mich komplett neu eingerichtet habe und fast alles war bei Amazon günstiger.
Vieles war schwierig zu finden, eben weil bei eBay keine eindeutigen Produktkennzeichnungen hinterlegt waren. Viele Händler nutzen aber bei eBay & Amazon die gleichen Titel und so konnte ich die Angebote vergleichen.
Händler, die unterschiedliche Titel nutzen, waren schwieriger zu finden und die Arbeit habe ich mir dann nur bei hochpreisigen Angeboten gemacht, aber fast immer waren die Artikel dann bei Amazon günstiger.
Kommt jetzt bei eBay die eindeutige Kennzeichnung ist der Vergleich noch sehr viel leichter und Amazon ist eben sehr oft günstiger.

Amazon ist durch die Produktbewertungen im Vorteil

Amazon hat gegenüber eBay schon jetzt den großen Vorteil der Produktbewertungen.
Bei meiner Shoppingorgie bin ich am Anfang immer erst bei eBay eingestiegen, war dann aber bei einigen Produkten nicht sicher, habe sie dann bei Amazon gesucht, um die Rezensionen zu lesen und habe dabei eben oft gesehen, dass die Preise bei Amazon günstiger waren.
Zum Schluß bin ich gleich bei Amazon eingestiegen, weil ich mir damit die Recherche bei Produkten sparen konnte, die in den Rezensionen durchgefallen waren.
Bei eBay habe ich dann nur noch kurz recherchiert, ob der Preis vielleicht günstiger ist, aber wenn ich den Artikel nicht auf Anhieb gefunden habe, habe ich bei Amazon gekauft.
Mit der Kennzeichnungspflicht wird es für die Käufer noch einfacher, die Preise zu vergleichen und da zieht eBay in sehr vielen Bereichen den Kürzeren!

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