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Alle Jahre wieder stellt sich die Frage nach den passenden Weihnachtsgeschenken für Herr und Frau Österreicher. Die aktuelle Weihnachtsstudie von eBay.at (durchgeführt von meinungsraum.at unter 1.000 Österreichern) enthüllt nicht nur die Weihnachtswünsche der Österreicher, sondern liefert auch Aufschluss über die vorherrschenden Käufertypen und die Inspirationsquellen der Christkinder.

Inspirationsquellen: gleichermaßen online und offline

Laut der eBay.at-Weihnachtsstudie kaufen die Österreicher diese Weihnachten im Durchschnitt sechs Geschenke. Inspirationen für ihre Einkäufe holen sie sich bevorzugt in der Auslage von Geschäften (48 Prozent), bei Freunden und Familie (47 Prozent) und in Online-Shops (43 Prozent). Doch auch der gute alte Katalog (35 Prozent) und Geschenketipps in Magazinen oder im Internet (34 Prozent) werden zu Rate gezogen.

Österreicher sind mehrheitlich Spontankäufer

Denn obwohl ein beträchtlicher Teil der Österreicher (42 Prozent) spontan und nach Bauchgefühl kauft, plant und recherchiert ein Drittel vorab genau, was auf die Einkaufsliste darf und soll. Im Bundesländervergleich sind in Wien (38 Prozent) und in der Steiermark (37 Prozent) die meisten organisierten Käufer zu finden, gefolgt von Tirol (34 Prozent). Als Spontankäufer bezeichnet sich hingegen die Hälfte der Burgenländer und Kärntner, den dritten Platz belegen die Salzburger (47 Prozent).

Unter dem Motto „Überraschung und Originalität“ stehen die Weihnachtseinkäufe bei einem Viertel der Österreicher – und hier bei Frauen (27 Prozent) eher als bei Männern (22 Prozent).

Dazu Jürgen Gangoly, Pressesprecher von eBay in Österreich: „Egal ob Spontanität, Planung oder Originalität im Vordergrund steht: Das internationale Angebot bei eBay mit mehr als 800 Millionen Artikeln ermöglicht es Käufern einzigartige Weihnachtsgeschenke zu finden – auch Dinge, die im stationären Handel nicht erhältlich sind. Mit der eBay-App können eBay-Nutzer ihre Weihnachtseinkäufe zudem bequem von unterwegs aus erledigen.“

Die Klassiker Bargeld, Gutscheine und Reisen führen den Wunschzettel an

Wenig überraschend führen auch dieses Jahr Bargeld (45 Prozent) und Gutscheine (43 Prozent) den österreichischen Wunschzettel an, dicht gefolgt von Reisen (41 Prozent). Mit Büchern (23 Prozent), elektronischen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Navigationsgeräten (23 Prozent) und Uhren oder Schmuck (20 Prozent) ist man ebenfalls noch auf der sichereren Seite. Ein Viertel der weiblichen Österreicher freut sich zudem über Modisches – von Kleidung, über Schuhe bis hin zu Accessoires.

Die Wunschlisten der Bundesländer: was das Christkind bringen darf

Bargeld und Gutscheine führen auch die meisten Bundesländer-Wunschlisten an – außer bei den Tirolern und den Wienern. Hier punktet das Christkind am meisten mit Reisen. Die Plätze vier und fünf gehören im Großteil Österreichs den Büchern und elektronischen Geräten wie Smartphones, Tablets oder Navigationsgeräten. Auf Individualität legt man hingegen im Westen Österreichs Wert: Selbstgemachtes schafft es in Tirol auf den vierten und in Vorarlberg auf den fünften Platz.

Mit Präsenten, die dem Beschenkten ein sportliches oder gar abenteuerliches Erlebnis bescheren, punktet das Christkind in Oberösterreich. Uhren oder Schmuck sind hingegen im Osten beliebt – sowohl im Burgenland als auch in Wien. Die Wiener sind auch die einzigen, bei denen es die Kleidung unter die Top-5 der Weihnachtswünsche schafft.

Wenig gewünscht: praktische Geschenke

Die Studie zeigt: Praktische Geschenke sind bei den Österreichern wenig beliebt. Denn ganz oben auf der Liste der ungewollten Geschenke stehen Socken und Unterwäsche sowie praktische Dinge für den Haushalt, etwa der Mixer oder der Staubsauger. Männer können zudem Kosmetikartikeln und hübschen Dingen für den Haushalt, etwa Dekorationsobjekten, kaum etwas abgewinnen. Bei Frauen wird die Liste der ungewollten Geschenke von Elektrowerkzeug und Heimwerkerbedarf angeführt, dicht gefolgt von Mixer und Co.

Die Wunschliste: der Garant für die richtigen Geschenke?

Der Wunschliste als Allheilmittel gegen ungewollte Geschenke kann etwa ein Fünftel der Österreicher etwas abgewinnen. 15 Prozent der Österreicher schreiben regelmäßig Wunschlisten, weitere 6 Prozent helfen zumindest dieses Jahr dem Christkind so ein wenig auf die Sprünge. Besonders viele Wunschlisten-Schreiber sind in Wien (22 Prozent) und Tirol (21 Prozent) zu finden, die wenigsten in Kärnten (11 Prozent) und dem Burgenland (8 Prozent).

eBay-Kollektionen: Wunschliste und Inspirationsquelle

Ihre persönlichen Wunschlisten erstellen oder sich von anderen inspirieren lassen können österreichische eBay-Nutzer ab sofort mit eBay-Kollektionen. Sie sind eine Zusammenstellung von Artikeln zu einem bestimmten Thema oder können als Wunschliste zum Einsatz kommen. Durch das Teilen über soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Pinterest erreichen Kollektionen außerdem Freunde und Follower – oder eben das Christkind. Täglich aktuelle Kollektionen gibt es unter www.ebay.at/heute.

„eBay-Kollektionen eignen sich besonders gut zur Erstellung von Wunschlisten und als Inspirationsquelle, sowohl für Weihnachten als auch für andere Anlässe. Durch das Teilen mit Freunden und Familie können sie eine hilfreiche Inspirationsquelle für die österreichischen Christkinder sein – und so hoffentlich dazu beitragen, dass dieses Jahr nicht zu viele ungewollte Geschenke unter dem Weihnachtsbaum liegen,“ so Gangoly.

Über die Studie: Die eBay.at-Weihnachtsstudie wurde von meinungsraum.at im Oktober 2014 mittels Online-Befragung unter 1.000 Österreichern (zwischen 14 und 65 Jahre) durchgeführt.

Quelle: eBay

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In einer globalen Studie* ermittelte das Marktforschungsinstitut TNS im Auftrag von eBay spannende Fakten rund um das Thema Weihnachtsgeschenke.

So finden Menschen Inspiration für den Gabentisch

- In Deutschland geben 42 Prozent der Befragten an, im Bett auf gute Geschenkideen zu kommen. Auch der Bummel durch die Geschäfte oder entlang der Schaufenster bringt Ideen für Präsente (29 Prozent).
- Eine wichtige Inspirationsquelle für Weihnachtsgeschenke sind für mehr als ein Drittel (43 Prozent) der Befragten weltweit Onlineshops. Gerade unter jungen Deutschen zwischen 25 und 34 Jahren lässt sich mehr als die Hälfte (52 Prozent) in Onlineshops inspirieren.
- Für 21 Prozent der Deutschen ruft das Einschalten der Weihnachtsbeleuchtung das Weihnachtsgefühl hervor. Der erste Glühwein läutet für 16 Prozent der Befragten die festliche Zeit ein. Für weitere 13 Prozent signalisiert das Erklingen von Weihnachtsmusik, dass es Zeit für die Weihnachtseinkäufe ist.
- In Deutschland hebt eine gute Geschenkidee bei der Hälfte der Befragten die Weihnachtsstimmung.
- In Deutschland wünscht sich fast die Hälfte der befragten Frauen (47 Prozent) Geschenke wie Lesestoff, Reisen und Schmuck. Männer (43 Prozent) hingegen mögen Praktisches wie Gutscheine, technische Geräte oder Mobiltelefone.
- 28 Prozent der Befragten bezeichnen sich als spontane Weihnachtseinkäufer, die ihrem Bauchgefühl folgen anstatt lange zu planen. Auch im internationalen Durchschnitt ist der spontane Geschenkekauf am weitesten verbreitet (20 Prozent), dicht gefolgt von denen, die viel planen und effizient vorgehen (19 Prozent).

So steht es um das weltweite Schenkverhalten

- Generell verschenken Menschen gern Dinge, die sie selbst lieben. Manchmal geht die Begeisterung für ein Geschenk allerdings weiter als gedacht: Jeder vierte Befragte weltweit wollte schon einmal ein Produkt verschenken, dass er am Ende selbst behielt.
- Die Mehrheit der international Befragten beschenkt sich gern selbst: 55 Prozent gaben an, beim Weihnachtseinkauf auch einmal etwas für sich selbst zu kaufen.
- Russen (72 Prozent), Italiener (66 Prozent) und Amerikaner (61 Prozent) sind die größten Selbst-Beschenker. Die Deutschen sind dabei mit 18 Prozent ein wenig disziplinierter.
- Für 38 Prozent der Befragten weltweit sind (Ehe-)Partner die besten Schenker. Dies gilt auch in Deutschland, wobei Frauen mit 38 Prozent einen besseren Riecher haben als Männer. Diese wurden von ihren Partnern nur mit 31 Prozent als beste Schenker angegeben.
- International wird das meiste Geld für Kinder (180,74 Dollar/ 141,73 Euro) ausgegeben, erst danach folgen Partner mit 120,15 Dollar / 94,32 Euro und Eltern (79,97 Dollar/ 62,91 Euro).
- In Deutschland geben Männer im Durchschnitt mit 96,31 Euro mehr Geld für Ihre Frauen aus als andersherum. Frauen zahlen durchschnittlich 72,21 Euro für die Geschenke ihres Liebsten.

* Zur Studie
Die Daten liegen einer globalen TNS Studie im Auftrag von eBay zugrunde. Befragt wurden Erwachsene im Alter ab 16-64 Jahre in Australien, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien (16-54), Russland (16-54), Südkorea (16-54), Spanien (16-54) und den USA (18-64), die Weihnachtsgeschenke kaufen. In Deutschland wurden 1.050 Menschen befragt. Die Studie wurde im Zeitraum vom 16. Oktober bis 20. Oktober 2014 durchgeführt.

Quelle: eBay

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Das weltweit größte Luftfrachtdrehkreuz von DHL wächst weiter. Der erste Bauabschnitt der Erweiterung des DHL Air Hub Leipzig wurde heute offiziell in Betrieb genommen. Durch die Erweiterung des Drehkreuzes steigt die Bearbeitungskapazität um mehr als 50 Prozent auf 150.000 Express-Sendungen pro Stunde. Es werden bis zu 400 neue Arbeitsplätze entstehen, davon sind bereits jetzt schon mehr als 200 besetzt. Derzeit arbeiten rund 3.800 Menschen am Air Hub Leipzig. Insgesamt hat DHL dann seit dem Start im Jahr 2008 rund 510 Millionen Euro in den Standort investiert.

Ralph Wondrak, Vorsitzender der Geschäftsführung der DHL Hub Leipzig GmbH, sagt: "Wir schreiben die Erfolgsgeschichte des DHL Luftfrachtdrehkreuzes konsequent fort. Durch die neuerliche Investition schaffen wir optimale betriebliche Voraussetzungen für künftiges Wachstum. Wir stehen damit auch zu unserer Verantwortung als Investor und Arbeitgeber in der Region."
Nahezu Verdopplung der bisherigen Grundfläche

Die Standorterweiterung umfasst den Bau einer neuen Sortierhalle von ca. 40.000m² in östlicher Richtung neben der bestehenden, deren erstes Drittel nunmehr fertig gestellt ist. Insgesamt entspricht das ungefähr einer Verdopplung der bisherigen Grundfläche. Dadurch ist eine effizientere Arbeit möglich, und die Gebäudehülle wirkt als zusätzlicher Schallschutz am Südrand des Air Hub. Ein weiteres Sortiersystem wird installiert, ein neuer LKW-Parkplatz errichtet und die Büroflächen werden um 4.000m² erweitert.

DHL legt großen Wert darauf, die Umweltbelastung am Drehkreuz so gering wie möglich zu halten. Markus Otto, Vorsitzender der Geschäftsführung der European Air Transport Leipzig GmbH, erklärt: "Mit Abschluss dieser Erweiterung am DHL Drehkreuz werden wir unseren Flugbetrieb noch effizienter gestalten. Das heißt, die Flugzeuge können noch besser ausgelastet und schneller abgefertigt werden." Die Erweiterung des Hubs in Leipzig spart dadurch im Vergleich zu anderen denkbaren Optionen mindestens 1800 Tonnen CO2 ein.

Einen positiven Einfluss auf die Umweltbilanz des Standorts haben auch die im Neubau installierten Beleuchtungssysteme, die den Stromverbrauch minimieren. Die bestehende Regenwasserzisterne wird durch eine weitere ergänzt und sichert so die umweltschonende Versorgung mit Brauchwasser. Durch diese Maßnahmen wird im Rahmen der GoGreen Strategie des Konzerns ein Beitrag geleistet, um die CO2-Effizienz bis 2020 um 30 Prozent zu verbessern.

Quelle: DHL

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Im E-Commerce kann eine Vielzahl an Faktoren dafür ausschlaggebend sein, ob ein Kunde den Einkaufsprozess vollendet oder abbricht. Neben dem Preis und der Verfügbarkeit der Waren ist die Kundenfreundlichkeit der Shops der entscheidende Aspekt zur Optimierung von Konversion und Kundenbindung. Denn glückliche Onlinekunden kaufen nicht nur einmal, sie kehren sehr wahrscheinlich auch in der Hoffnung auf ein erneut erfreuliches Einkaufserlebnis zurück.

idealo hat die jeweiligen Top 50-Shops seiner Länderseiten für Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Spanien und Polen hinsichtlich Gäste-Checkout, Versand und Retouren untersucht, um herauszufinden, wie kundenfreundlich Onlineshops in Europa tatsächlich sind.

Polen dominiert bei Gast-Zugängen

Einer der Hauptgründe für einen abgebrochenen Bestellvorgang ist der Zwang zu einem eigenen Konto, welches sowohl die Weitergabe von persönlichen Daten als auch die Erinnerung an ein Passwort mit sich bringt. Für Verbraucher ist daher ein Checkout ohne Registrierung wünschenswert.

Im europäischen Ländervergleich bietet Polen die höchste Anzahl an Shops mit Gastzugängen an (70 Prozent). Direkt dahinter folgt Deutschland mit 60 Prozent und etwas abgeschlagen Großbritannien mit 42 Prozent.
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Mangel an Checkouts ohne Registrierung herrscht vor allem in Spanien und Italien mit jeweils nur 32 und 18 Prozent Anteil vor. Schlusslicht ist Frankreich mit mageren vier Prozent.

Onlinehändler sollten die Punkte, die für und gegen die Einrichtung eines Gastzugangs sprechen, umsichtig abwägen. Ein schneller und effizienter Checkout-Prozess kann unter Umständen wertvoller sein als ein weiteres Kundenkonto. Eine beliebte Alternativlösung: Den Gast nach der durchgeführten Transaktion ermutigen, ein eigenes Konto auf der Basis bereits abgegebener Informationen zu errichten.

Neben dem Gast-Checkout sollten Onlinehändler auch das Social Login für ihre Konversionssteigerung in Betracht ziehen. Im Rahmen einer Studie von 2013 hatte idealo für diese Lösung eine (zu) große Zurückhaltung vonseiten der Händler festgestellt.

Großbritannien großzügig beim Versand

Bezüglich Versandoptionen sind für Verbraucher vor allem zwei Aspekte wichtig: Geschwindigkeit und Kosten. Idealerweise sollte der Versand kostenlos und am selben Tag erfolgen. Die Ergebnisse unserer Analyse zeigen, dass Großbritannien in beiden Punkten führend ist. 48 von 50 britischen Shops bieten eine Expresslieferung an, fast immer aber zu einem höheren Preis.

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Britische Onlineshops scheinen hinsichtlich der Versandkosten europaweit am großzügigsten zu sein. Dies liegt darin begründet, dass sie die Versandkosten häufig in die Kalkulation der Verkaufspreise einrechnen. Zudem legen sie einen pauschalen Mindestbestellwert fest, bevor sie den Versand als kostenfrei titulieren. Diese Vorgehensweise nutzen europäische Mitbewerber kaum, ist aber für den Kunden oft attraktiver weil – zumindest oberflächlich – transparenter.

Aktuelle Untersuchungen belegen, dass Internetnutzer beim Onlineshopping altersbedingt unterschiedliche Vorlieben aufweisen. Während jüngere Nutzer Sales-Angebote bevorzugen, wünschen sich ältere Nutzer eher einen kostenlosen Versand. Händler sollten bei der Festlegung der Versandkosten in jedem Fall bedacht vorgehen, denn 74 Prozent der Verbraucher würden einen Bestellprozess aufgrund zu hoher Versandkosten abbrechen.

Ein Service, der nur von wenigen Shops in Deutschland, Frankreich und Spanien angeboten wird, ist die Versand-Flatrate. Dafür muss der Verbraucher einen einmaligen Aufpreis pro Jahr zahlen. In Deutschland bieten nur zwei Händler eine entsprechende Dienstleistung an.

Bemerkenswert ist der aktuelle Stand in puncto Versand in Polen. Während 70 Prozent der polnischen Onlinehändler einen kostenfreien Versand anbieten, haben die Kunden nur bei vier der insgesamt 50 untersuchten Shops die Option einer Expresslieferung.

Rückgabefrist: 14 bis 365 Tage oder lebenslang

Mit den veränderten Bestimmungen des Distanzhandels durch die Umsetzung der EU-Verbraucherrechte-Richtlinie am 13. Juni 2014 sind Onlinehändler verpflichtet, Retouren bis zu mindestens 14 Tagen nach dem Versand anzunehmen. Während diese Frist in Deutschland schon lange vor Sommer 2014 galt, betrug die Widerrufsfrist in Italien und Polen zehn, in Großbritannien, Frankreich und Spanien sieben Tage.

Aber wie viele Onlinehändler würden für ihre Kunden noch weiter gehen und die aktuelle Frist verlängern? Ikea überraschte vor einigen Monaten mit der Idee eines lebenslangen Rückgaberechts für Produkte in Deutschland, die dem Kunden nach dem Kauf nicht mehr gefallen. Kurz darauf ruderte das schwedische Möbelhaus jedoch zurück und beschränkte sich auf individuell zu klärende Einzelfälle.

Auch in anderen Ländern wird das Rückgaberecht immer weiter ausgedehnt: Während Zalando eine 100-tägige Rückgabefrist für alle europäischen Länderseiten anbietet, sind es beim spanischen Shop Aquimasbarato.es gar 365 Tage.

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Deutschland vorn bei der Übernahme der Retourenkosten

Sieht man von defekten Waren ab, so gibt es keine Regelung, nach der ein Shop die Retourenkosten für ein Produkt übernehmen muss, das der Kunde nicht mehr haben möchte. Wie viele Onlinehändler würden dies dennoch tun?

Ein Blick auf unsere Ergebnisse zeigt: Deutschland ist Spitzenreiter, wenn es um die Übernahme der Retourenkosten geht. Ganze 90 Prozent der untersuchten deutschen Onlineshops geben an, die Retourenkosten zu übernehmen, sollte das Produkt nicht den Wünschen des Kunden entsprechen. Großbritannien und Spanien schneiden mit rund 50 Prozent Shopanteil mit kostenfreiem Retourenangebot etwas schlechter ab. Kunden müssen sich vor allem in Frankreich, Polen und Italien auf Retourenkosten einstellen. In diesen Ländern bietet nur eine kleine Anzahl an Händlern kostenfreie Rückgaben an.

In Deutschland,Spanien und Frankreich sind außerdem einige wenige Händler bereit, Retourenkosten unter bestimmten Bedingungen zu übernehmen, beispielsweise wenn der Kauf einen festgelegten Mindestbestellwert überschreitet.

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Frankreich verliert in Sachen Kundenfreundlichkeit

Ein Kundenfreundlichkeitsfeature wie Rabatte durch Gutscheincodes sind ein weiteres bewährtes Mittel, um das Einkaufserlebnis attraktiver zu machen, sind aber aufgrund Faktoren wie saisonaler Schwankungen und Knüpfung an bestimmte Warengruppen kaum messbar. Auch sollte man sich beim kritischen Lesen der Studie stets bewusst sein, dass die meisten Maßnahmen, die im weitesten Sinne als kundenfreundlich zu bezeichnen sind, mit Kosten verbunden sind und alternativ den Gewinn des Händlers schmälern oder an den Kunden in Form höherer Preise weitergegeben werden müssen. Onlinehändler, die finanziell auf schwachen Füßen stehen oder noch keinen etablierten Kundenstamm haben, können sich ein Online-Angebot, das wirklich alle Kundenwünsche berücksichtigt, gar nicht leisten.

Trotz der relativ hohen Anzahl an französischen Shops mit kostenfreiem Versand, ist Frankreich in puncto Kundenfreundlichkeit europaweit eher schlecht aufgestellt. Nur vier Prozent der Shops bieten einen Gäste-Checkout, kein einziger der untersuchten französischen Shops geht, im Gegensatz zu einigen anderen Ländern, über die gesetzliche Widerrufsfrist hinaus. Zudem müssen sich französische Kunden in 75 Prozent aller Fälle auf Retourenkosten einstellen.

In einer älteren Studie hat idealo eine starke Entwicklung des Cross-Border-Commerces festgestellt. Sollte der Trend anhalten, werden europäische Onlinehändler den französischen Kunden zukünftig eine kundenfreundlichere Kauferfahrung bescheren können als es deren heimische Onlineshops vermögen.

Quelle: idealo

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eBay Enterprise®, ein Tochterunternehmen von eBay Inc., gab heute bekannt, dass man eine mehrjährige Vertragsverlängerung mit ACHICA, einem führenden Online-Händler für Luxus-Artikel in Großbritannien, unterschrieben hat. Im Rahmen der Verlängerung wird eBay Enterprise zur Unterstützung der weiteren Wachstumsziele des Unternehmens weiterhin Fulfillment- und Shipping-Dienstleistungen für ACHICA in Europa erbringen. Seit der Unternehmensgründung in 2010 konnte ACHICA ein rasantes Umsatzwachstum realisieren und verfügt heute über 4 Millionen Mitglieder in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Polen.

Im Rahmen der Partnerschaft steuert eBay Enterprise die gesamte Fulfillment-Prozesskette von der Vereinnahmung der Lieferantenlieferungen, der Zusammenstellung der Kundenaufträge bis zum internationalen Versand der Bestellungen sowie dem Retourenmanagement. Auf Basis dieses Modells ist ACHICA in der Lage, rasch zu expandieren ohne in eine eigene Distributionsinfrastruktur in den unterschiedlichen Märkten investieren zu müssen.

Das internationale Wachstum von ACHICA folgt einer ausgewogenen Strategie, die einerseits maximale Synergien ermöglichen soll und andererseits flexibel genug ist, lokalen Markteigenschaften und -unterschieden ausreichend Rechnung zu tragen. ACHICA beschäftigt derzeit über 120 Mitarbeiter inklusive lokaler Einkaufsteams, um unterschiedliche lokale Kundenwünsche zu berücksichtigen.

Seit seinem Amtsantritt im letzten Jahr treibt Steve Robinson, CEO von ACHICA, den weiteren Ausbau eines skalierbaren und effizienten, internationalen Geschäftsmodells. „Wir sind heute bereits in zahlreichen europäischen Märkten aktiv, aber wir wissen, dass wir unser Geschäft noch stärker internationalisieren müssen. In der nächsten Phase unserer Entwicklung werden wir uns noch mehr darauf fokussieren, auf die spezifischen Kundenanforderungen in den internationalen Märkten einzugehen.”

Robinson ergänzt: „Wir sind in kurzer Zeit sehr erfolgreich gewachsen, aber wir haben noch deutlich höhere Ambitionen. Die Partnerschaft mit eBay Enterprise war entscheidend für unser Wachstum seit der Gründung in 2010. ACHICA kann sich somit auf seine Kernkompetenz fokussieren, nämlich auf die Beschaffung von hochattraktiven Produkten, die unserem Premiumkundensegment gefallen. Mit der internationalen Expertise von eBay Enterprise konnten wir unser Wachstum weiter beschleunigen, indem wir uns noch mehr auf die internationalen Kundenwünsche eingestellt haben. Es war daher eine selbstverständliche Entscheidung, dass sie uns auch in der weiteren Entwicklung unterstützen werden.”

Michael Kliger, Vice President International von eBay Enterprise, stellt fest: „ACHICA konnte eine wirkliche Erfolgsstory schreiben, seit sie ihren innovativen Shopping Club für Luxus- & Lifestyle-Artikel eingeführt haben. Wir waren in der Lage, eine sehr flexible Fulfillment-Lösung aufzubauen, die den komplizierten Anforderungen von ständig wechselnden und sehr spezifischen Sortimenten entspricht und zudem den Endkunden von ACHICA exzellente Qualität im Versand garantiert.” Kliger ergänzt: „Wir sind hoch erfreut, ACHICA auch weiterhin als Partner bei ihrem weiteren Wachstum und der internationalen Expansion zu unterstützen.”

Quelle: eBay

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