Allgemein

Die Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD) startet heute bundesweit die Paketzustellung in Zeitfenstern. Empfänger wissen damit ab sofort bis auf eine Stunde genau, wann ihre Sendung von Hermes eintrifft. Datum und voraussichtliche Uhrzeit der geplanten Anlieferung sind bereits am Vortag über die Online-Sendungsverfolgung abrufbar, sowohl stationär als auch mobil. Die Paketankündigung ist kostenfrei und für nationale Päckchen und Pakete verfügbar, die mit Hermes transportiert werden. Dazu zählen privat verschickte Sendungen ebenso wie Bestellungen in Versandhäusern und Online-Shops.

„Die neue Paketankündigung macht die Sendungszustellung für unsere Kunden besser planbar. Unsere ohnehin hohe Erstzustellquote von 95 Prozent wird dadurch weiter steigen“, sagt Frank Rausch , CEO der Hermes Logistik Gruppe Deutschland. Mit der bundesweiten Einführung von Zustellzeitfenstern folgt Hermes einem klaren Trend: „Immer mehr Kunden fordern, dass sich der Versand und Empfang von Paketen noch besser in den Alltag integrieren lassen muss. Für die Paketbranche ist das ein klarer Handlungsauftrag. Sie muss sich künftig noch stärker an den individuellen Wünschen und Belangen der Konsumenten orientieren“, so Rausch. „In einigen Jahren wird es Alltag sein, dass der Verbraucher den Lieferprozess aktiv mitgestaltet und beeinflusst. Der Kunde wird zum Regisseur seines Pakets.“

Heute wissen, wann morgen das Paket kommt
Die Hermes Paketankündigung ist ab heute bundesweit für nationale Sendungen verfügbar, egal ob Online-Bestellung oder privat verschicktes Päckchen. Dabei teilt Hermes dem Empfänger im Vorfeld zur Anlieferung ein unverbindliches Zustellzeitfenster mit, das bis auf eine Stunde genau vorhersagt, wann die Sendung voraussichtlich eintreffen wird. Datum und Uhrzeit können in der Online-Sendungsverfolgung unter www.myhermes.de bereits am Vortag eingesehen werden – deutlich früher also als bislang in der Paketbranche üblich. Für Privatversender stehen außerdem E-Mail-Benachrichtigungen zur Verfügung. Zudem wird die Paketankündigung in den Hermes Smartphone-Apps für Android und iOS integriert: Entsprechende App-Updates stehen ab heute kostenfrei im Google Play Store sowie im Apple App Store zum Download zur Verfügung. Ausgenommen von der Hermes Paketankündigung sind Retouren, Sendungen mit fest beauftragtem Zustellzeitfenster sowie Direktzustellungen in PaketShops.

Zeitfensterberechnung: Exakte Prognose durch Prozessdaten
Grundlage für die Berechnung der Zustellzeitfenster ist eine eigens für die Paketankündigung entwickelte Software. Dahinter verbirgt sich ein ausgeklügeltes Verfahren: Umfangreiche historische Prozessdaten sowie die Erfahrungen der für Hermes tätigen Zusteller fließen in die Berechnung ein, um eine bestmögliche Prognose sicherstellen zu können. Gefüttert wird die Software täglich mit neuen Daten aus der sog. „Langen Strecke“ und der „Letzten Meile“. Dazu zählen Informationen aus Umschlagstandorten und Zustelltouren, etwa durchschnittliche Fahrzeiten und Routen, sowie viele weitere Prozessdaten. Das Programm gleicht alle relevanten Daten miteinander ab, setzt sie in Korrelation und prognostiziert schließlich einen Zeitraum, in dem die Sendung voraussichtlich beim Empfänger eintreffen wird – bis auf 60 Minuten genau.

„Noch engere Zustellzeitfenster würden den Kunden nur einen bedingten Mehrwert bieten, zumal die Fehleranfälligkeit zunimmt“, sagt Frank Rausch. „Denken Sie nur mal an die verkehrsbelasteten Großstädte, da schmilzt in der Rush Hour ein 30-Minuten-Zeitfenster schnell dahin. Vor diesem Hintergrund ist für uns eine Prognose, die bis auf eine Stunde genau die Ankunft eines Pakets vorhersagt, die derzeit beste Lösung.“

Quelle: Hermes

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In den Marktplatzmeldungen teilt eBay heute mit:

wir haben uns entschieden, die Verwendung eines veralteten Verschlüsselungsprotokolls (SSL 3.0) einzuschränken, da das Protokoll nicht mehr unseren Anforderungen entspricht. Dieses branchenweite Protokoll wurde kürzlich von vielen Internetfirmen eingeschränkt, da es nicht nur mehr als 18 Jahre alt ist, sondern auch eine Sicherheitslücke aufweist.

Die neuesten Browser-Versionen bieten glücklicherweise bessere Schutzmechanismen. Die neuesten Versionen von Internet Explorer, Google Chrome, Firefox und Safari verwenden SSL 3.0 nicht mehr. Kunden, die jedoch ältere Browser (siehe unten) verwenden, die das neue, sichere Protokoll nicht unterstützen, müssen ihren Browser aktualisieren, um Probleme bei der Verwendung von eBay zu vermeiden.

Die Implementierung dieser Änderung ist notwendig, um ein sicheres Online-Einkaufserlebnis für die vielen Millionen eBay-Kunden zu bieten.

Grundlegendes:

Was ist SSLV3?
SSLV3 oder SSL 3.0 ist ein Verschlüsselungsprotokoll, das entwickelt wurde, um sichere Verbindungen für das Surfen im Internet zu gewährleisten. Dieses 18 Jahre alte, weitverbreitete Protokoll wurde weitgehend durch neuere Protokolle ersetzt (z. B. Transport Layer Security, TLS).

Wie wirkt sich die Einstellung der SSLV3/SSL 3.0-Unterstützung durch eBay auf mich aus?
Die Einstellung der Unterstützung von SSL 3.0 ist eine Vorsichtsmaßnahme von eBay. Der Großteil unserer Kunden wird keine Änderungen bei der Verwendung von eBay feststellen. Es gibt jedoch noch einige Kunden, die ältere Browser-Versionen verwenden, die das neue, sicherere Protokoll nicht unterstützen. Diese Benutzer werden bei der Verwendung von eBay in Zukunft Probleme feststellen und müssen ihre Browser-Version aktualisieren.

Muss ich meinen Browser aktualisieren?
Eine Aktualisierung ist nicht notwendig, sollten Sie einen der folgenden Browser verwenden:

- Chrome
- Firefox
- Safari
- Internet Explorer 7 und höher
- Opera 5 und höher

Quelle: eBay

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Das meistverbreitete Zahlungsmittel im europäischen E-Commerce ist die Kreditkarte. Typisch deutsch sind Lastschriftverfahren und Rechnungskauf. Im französischen Onlinehandel kommt der gute alte Scheck noch immer zum Einsatz, und britische Händler bieten in der Regel die geringste Auswahl an Zahlungsoptionen an. Zu diesen Ergebnissen kommt Deutschlands größtes Preisvergleichsportal idealo in einer aktuellen Studie zum Thema Online Payment.

Das Unternehmen hat untersucht, welche Bezahlmöglichkeiten in europäischen Onlineshops angeboten werden und wie sich die Länder dabei voneinander unterscheiden. Hierfür betrachtet idealo die Top Onlineshops* seiner internationalen Preisvergleichsseiten in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien und Polen. Neben der europaweiten Verbreitung von Standardzahlungsmitteln wie Kreditkarte oder PayPal zeigt die Auswertung auch einige bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Ländern auf.

Führende europäische Zahlungsarten: Kreditkarte und E-Payment

Quelle: Idealo

Quelle: Idealo

Von den beobachteten Zahlungsarten sind nur fünf in allen Ländern der Studie vertreten: Kreditkarte, Debitkarte, E-Payment-Anbieter, Vorkasse und erstaunlicherweise auch die Ratenzahlung. Ihre Verbreitung unterscheidet sich jedoch enorm von Land zu Land. Während beispielsweise die Zahlung per Vorkasse in nahezu jedem polnischen Shop (96 Prozent) möglich ist, bietet kaum ein britischer Shop (4 Prozent) diese Zahlungsoption an.

Europaweit am stärksten verbreitet sind die Zahlung per Kreditkarte und via E-Payment-Diensten. Als einzige der betrachteten Zahlungsoptionen werden sie von mehr als 70 Prozent Shops in jedem untersuchten Land angeboten.

Kreditkarten: Visa und MasterCard dominieren europaweit

Quelle: Idealo

Quelle: Idealo

Die europaweit am häufigsten akzeptierte Kreditkarte ist die Visa Karte. In Frankreich, Großbritannien und Spanien nimmt sie jeder der untersuchten Händler an. Ähnlich weit verbreitet ist nur die MasterCard. Insgesamt werden Visa Karte und MasterCard von mindestens 72 Prozent der Shops in jedem Land als Zahlungsmittel angeboten. An dritter Stelle folgt American Express (AmEX), die vor allem in Großbritannien, aber auch in der Hälfte (52 Prozent) der untersuchten deutschen Shops zum Einsatz kommt.

E-Payment: PayPal ist Marktführer

Quelle: Idealo

Quelle: Idealo

Am häufigsten setzen deutsche und italienische Händler E-Payment-Verfahren als Zahlungsart ein. Neun von zehn Shops in beiden Ländern stellen entsprechende Bezahlmöglichkeiten zur Auswahl.

PayPal dominiert den E-Payment-Markt in allen betrachteten Ländern deutlich – in Deutschland immerhin dicht gefolgt vom Bezahldienst SOFORT Überweisung, den ganze 80 Prozent der untersuchen Händler nutzen.

Durch eine beachtliche Vielfalt an angebotenen E-Payment-Lösungen sticht vor allem Polen hervor. Neben dem Spitzenreiter PayPal finden sich ganze sechs weitere Bezahldienste (SOFORT Überweisung, PayU, Przelewy24, dotpay, Paybynet und Skrill) in den betrachteten polnischen Shops. Die größte Konkurrenz zu PayPal (62 Prozent) stellt dabei der polnische Payment Service PayU dar, den 56 Prozent der Händler für die Bezahlung im Webshop zur Verfügung stellen.

Mobile Payment kaum verbreitet im Onlinehandel

Mobile Payment via NFC, BLE oder QR-Code-Scan wird im Onlinehandel kaum eingesetzt. Das liegt vor allem daran, dass diese Zahlungsmöglichkeiten eher für die Bezahlung im stationären Handel ausgelegt sind. Im Onlinehandel ist der Mehrwert dagegen eher gering, auch weil viele E-Payment-Anbieter Apps und mobile Versionen anbieten, die eine Bezahlung während des mobilen Shoppens – auf dem Smartphone genauso bequem wie am PC – möglich machen.

Lediglich in Deutschland bieten drei der 50 untersuchten Shops (6 Prozent) explizite Mobile Payment-Lösungen an. Davon nutzen zwei Händler den Dienst von Yapital, bei dem ein auf dem Bildschirm abgebildeter QR-Code vom Kunden per Smartphone gescannt und somit die Bezahlung durchgeführt werden kann. Einer der Shops bietet mPass an: ein mobiles Bezahlverfahren, bei dem die Eingabe der Handynummer, eines Passworts und einer mTAN die gewünschte Zahlung auslöst.

Landesspezifische Eigenheiten beim Online Payment

Trotz der europaweiten Dominanz von Kreditkarte und E-Payment, allen voran PayPal, sind einige, interessante Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern zu beobachten.

Deutschland: Lastschrift – eine deutsche Rarität

In Deutschland sind Kreditkarten als Zahlungsmittel generell weniger verbreitet als im Ausland. Das macht sich auch im Onlinehandel bemerkbar. Während in Frankreich, Großbritannien und Spanien in allen untersuchten Shops mit Kreditkarte bezahlt werden kann, akzeptiert etwa jeder zehnte deutsche Shop (12 Prozent) keine Kreditkartenzahlung. Hierzulande dominieren E-Payment-Verfahren (90 Prozent) das Zahlungsmittelangebot noch vor Kreditkarten.

Hingegen ist die Vielfalt der angebotenen Bezahloptionen in Deutschland größer als in allen anderen untersuchten Ländern. Insgesamt zehn verschiedene Zahlungsweisen – von Vorkasse bis Mobile Payment – konnten im Rahmen der Studie in den deutschen Top 50 Shops ausgemacht werden. Darunter auch viele „klassische“ Bezahlmöglichkeiten wie Nachnahme, Rechnung und Vorkasse.

Das Prinzip „Ware vor Geld“ ist bei den meisten Händlern eher unbeliebt. In deutschen Onlineshops ist der Kauf auf Rechnung aber relativ weit verbreitet. Weit mehr als die Hälfte (64 Prozent) der untersuchten Händler bietet ihn an. Einige Händler nutzen hierfür Drittanbieter wie Klarna oder BillSAFE und lagern damit den bürokratischen Aufwand sowie das Ausfallrisiko beim Rechnungskauf aus.

Im Vergleich zu den anderen Ländern (mit Ausnahme von Polen) wird auch die Barzahlung bei Abholung der Ware in Deutschland relativ häufig (22 Prozent) angeboten – ein Zeichen für die zunehmende Kombination von Online- und Offline-Kanälen.

Eine deutsche Rarität stellt die Zahlung per Lastschrift dar, die 19 Prozent der Händler als Zahlungsoption in ihrem Shop anbieten. In den anderen Ländern kommt das Lastschriftverfahren – bis auf einen Shop in Spanien – überhaupt nicht zum Einsatz.

Mobile Payment-Optionen werden in der Studie ausschließlich in Deutschland eingesetzt, allerdings auch dort nur in drei von 50 Shops.

Polen: Barzahlung bei Abholung weit verbreitet

Im Hinblick auf die Wahl der Zahlungsmittel ähneln die polnischen Shops in vielerlei Punkten den deutschen. Den Kauf auf Rechnung etwa findet man in der Studie ausschließlich in Deutschland und Polen, wo jeweils etwa ein Drittel der Shops (62 Prozent in Polen, 64 Prozent in Deutschland) ihn anbietet.

Auch ist die Zahl der polnischen Händler, die eine Zahlung per Kreditkarte (76 Prozent) oder Debitkarte (16 Prozent) anbieten, im europaweiten Vergleich ebenfalls gering.

Bei den Zahlungsarten Vorkasse und Nachnahme bildet Polen dagegen den Spitzenreiter – in fast jedem Shop (je 96 Prozent) stehen die beiden Bezahlverfahren zur Auswahl.

Erstaunlich hoch ist außerdem der Anteil der Händler, die eine Barzahlung anbieten. Ganze 58 Prozent der polnischen Shops – und damit weitaus mehr als in den anderen Ländern der Studie – führen (mindestens) eine stationäre Filiale mit Abholmöglichkeit für online bestellte Waren. Ebenso bemerkenswert ist die bereits erwähnte, große Vielfalt an E-Payment-Anbietern, unter denen polnische Kunden wählen können.

Italien: Postanweisung – eine italienische Spezialität

Die Bezahlungsoptionen Vorkasse oder Nachnahme sind auch in Italien weit verbreitet. Neben den gängigsten Online-Bezahlmethoden (Kreditkarte, E-Payment) steht die „Vorab-Überweisung“ dort an dritter Stelle der angebotenen Zahlungsmittel: 84 Prozent der italienischen Händler bieten sie an. Darauf folgt die „Nachher-Bezahlung“ per Nachnahme, welche in 72 Prozent der Shops möglich ist.

Die Barzahlung bei Abholung der Ware sucht man hingegen vergeblich – genauso wie die Zahlung per Lastschrift oder Rechnung.

Eine italienische Spezialität stellt hingegen die Postanweisung dar, bei der der Zahlungspflichtige den fälligen Betrag bar bei einer Postfiliale einzahlt, die das Geld dann dem Empfänger zukommen lässt. Es ist kein Konto notwendig, um die offene Rechnung zu begleichen. In Deutschland wurde die Postanweisung 2002 eingestellt, wird aber von der Postbank vom sogenannten Minuten-Service der Postbank ersetzt. Allerdings kommt diese Art der Bezahlung hierzulande kaum noch zum Einsatz. In Italien findet man diese Postanweisung immerhin noch in rund jedem fünften der untersuchten Shops.

Frankreich: Scheck in keinem anderen Land so beliebt

Frankreich ist neben Italien das einzige Land in der Studie, in dem ebenfalls eine Zahlung via Postanweisung möglich ist. Allerdings ist sie in den französischen Shops deutlich weniger verbreitet – nur 8 Prozent bieten sie an – als in den italienischen (22 Prozent).

Mehr als drei Viertel der untersuchten Shops in Frankreich akzeptieren aber eine Ratenzahlung. Das sind deutlich mehr als in den anderen untersuchten Ländern.

Die größte französische Besonderheit im Hinblick auf das Zahlungsmittelangebot bildet aber der Scheck. Mit dem, im Rest Europas eher veralteten, Zahlungsmittel kann man in ganzen 68 Prozent der französischen Shops bezahlen.

Was man dort jedoch in keinem einzigen der untersuchten Shops findet sind Lastschrift, Rechnungskauf sowie die Zahlung per Nachnahme.

Spanien: Vorkasse sehr verbreitet, dafür kein Rechnungskauf

Auch wenn Spanien neben Deutschland das einzige Land der Studie darstellt, in dem eine Lastschriftzahlung zu finden ist, ist das Verfahren dort kaum verbreitet. Nur ein einziger der untersuchten Shops stellt diese Art der Bezahlung bereit.

Dafür ist in Spanien – wie in Italien auch – die Zahlung per Vorkasse bei Onlinehändlern sehr weit verbreitet (84 Prozent). Hingegen bietet hier nur ein Fünftel der Händler die Bezahloption „Nachnahme“ an.

Genauso wie im Nachbarland Frankreich, akzeptiert keiner der untersuchten spanischen Shops einen Kauf auf Rechnung.

Großbritannien: Wenig Alternativen zu Kartenzahlung und PayPal

Die kleinste Auswahl an Zahlungsoptionen ist im britischen Onlinehandel zu beobachten, was daran liegen mag, dass die Kreditkarte als typisches Zahlungsmittel bereits seit langem etabliert und auch im Onlinehandel gang und gäbe ist. Zum überwiegenden Teil bieten die dortigen Shops eine Bezahlung daher nur mittels Kredit- oder Debitkarte (je 100 Prozent) oder über E-Payment-Dienste (70 Prozent) an.

Alternativen hierzu findet man kaum. 12 Prozent der Händler akzeptieren immerhin eine Zahlung in Raten. Eine Barzahlung bei Abholung wird von nur einem der 50 Shops angeboten. Ebenso der Scheck.

Nationale Zahlungsgewohnheiten in einer internationalisierten E-Commerce-Landschaft

Neben Verkaufsstrategien, Marketingkanälen und Kundenservice ist die Auswahl der richtigen Zahlungsmittel eine entscheidende Herausforderung für jeden Onlinehändler. Kunden, die ihre bevorzugte Zahlungsmethode nicht im Onlineshop vorfinden, brechen den Kauf in etwa der Hälfte der Fälle wieder ab.

Im Zuge der zunehmenden Internationalisierung des Onlinehandels kristallisieren sich bestimmte Zahlungsmittel und -anbieter europaweit als Standards heraus – allen voran die Zahlung per Kreditkarte sowie PayPal. Wie die Studie zeigt, bestehen aber allein innerhalb Europas noch zahlreiche landesspezifische Besonderheiten, wenn es um die Bezahlung im Onlinehandel geht. Für Händler ist es wichtig, diese zu kennen und ihr Zahlungsmittelangebot entsprechend auszurichten. Insbesondere dann, wenn sie erfolgreich in andere Länder expandieren wollen.

*Für die Studie wurden pro Land die Top 50 idealo Shops betrachtet. Hierfür wurden aus den 100 klickstärksten Onlineshops der jeweiligen idealo Seite (idealo.de, idealo.co.uk, idealo.fr, idealo.it, idealo.es und idealo.pl) die 50 Shops mit den höchsten nationalen Alexa Traffic Ranks herangezogen.

Quelle: Idealo

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Eine aktuelle Umfrage des Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH) bringt es an den Tag: Der als Präzendenzentscheidung des Bundeskartellamtes (BKartA) angesehene Bescheid gegen Asics und adidas wird von den meisten Herstellern ignoriert. 64 Prozent der befragten Onlinehändler sagen, es sei kein Unterschied im Herstellerverhalten zu bemerken. Es gebe immer noch Vertriebsbeschränkungen und Ausgrenzungen für den Onlinehandel. Über 25 Prozent geben an, dass die Zahl der Marken mit Beschränkung sogar größer sei als vor den Kartellamtsveröffentlichungen. „Es kann nicht sein, dass die Hersteller Entscheidungen der obersten Wettbewerbshüter und richtungsweisende Gerichtsurteile ignorieren. Das geht ganz klar zu Lasten der kleinen und mittelständischen Händler. Das kann so nicht weitergehen, denn menschliche Existenzen stehen auf dem Spiel. Einkommenssituationen ganzer Familien sind gefährdet, denn knapp 15 Prozent der Onlinehändler mussten bereits wegen Vertriebsbeschränkungen Mitarbeiter entlassen und knapp 6 Prozent geben an, dass die Insolvenz droht. Jetzt ist die Politik aufgerufen dafür zu sorgen, dass die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen konsequent umgesetzt werden, um so die Chancengleichheit wieder herzustellen und Arbeitsplätze zu sichern“, fordert Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverbands Onlinehandel e.V. (BVOH) auf dem Tag des Onlinehandels in Berlin.

Nicht nur Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt hatte sich mit seiner Behörde in diesem Jahr gegen Beschränkungen ausgesprochen. Auch verschiedene hohe deutsche Gerichte hatten in den letzten Monaten gegen diese „selektiven Vertriebsmaßnahmen“ entschieden, doch die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Drei Optionen für das Verhindern von Beschränkungen im Onlinehandel
Handelsbeschränkungen großer Hersteller bedrohen immer mehr die Existenzgrundlage kleiner und mittlerer Onlinehändler. Deshalb braucht der Onlinehandel endlich Klarheit. Nach Auffassung des BVOH gibt es drei Möglichkeiten, Beschränkungen im Onlinehandel zu unterbinden:

1. Durch eine konsequente Umsetzung schon bestehender gesetzlicher Regelungen.
2. Ein allgemeinverbindliches Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe gegen Beschränkungen.
3. Eine verbindliche Grundsatzentscheidung des Bundeskartellamtes in Bonn.

Der BVOH ruft diese Institutionen auf, den Wettbewerb in Deutschland zu schützen und einen freien Handel zu garantieren. „Wenn sich Hersteller durch in der Branche bekannte Einzelentscheidungen nicht von ihren falschen selektiven und den Handel einschränkenden Vertriebsmethoden abbringen lassen, dann müssen die Verantwortlichen bereit sein, den nächsten entscheidenden Schritt zu gehen“, sagt Oliver Prothmann.

Quelle: BVOH

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Die Deutsche Post plant ab 1. Januar 2015 eine Anhebung des Preises für den nationalen Standardbrief bis 20 Gramm um zwei Cent auf 62 Cent. Zugleich soll der Preis für den Kompaktbrief bis 50 Gramm ab dem 1. Januar um fünf Cent auf 85 Cent sinken. Die Preise für die Briefformate Groß- und Maxibrief sowie die Postkarte sollen beim Versand innerhalb Deutschlands unverändert bleiben. Auch die Preise für Zusatzleistungen, wie z.B. Einschreiben oder Nachnahme, bleiben national stabil.

Bei den internationalen Briefprodukten erhöhen sich u.a. der Preis für den Standardbrief bzw. die Postkarte ins Ausland von bislang 75 auf 80 Cent sowie die Preise für einzelne Zusatzleistungen, Buch- und Presseprodukte und Sendungen zum Kilotarif.

Einige der genannten Preisänderungen bedürfen der Genehmigung durch die Bundesnetzagentur im sogenannten Price-Cap-Verfahren. Diese Änderungen hat die Deutsche Post heute bei der Behörde beantragt, die nun 14 Tage Zeit hat, um über den Antrag zu entscheiden.

Mit dieser Anpassung des Preisgefüges will die Deutsche Post unter anderem deutlich gestiegene Personalkosten auffangen. Außerdem investiert das Unternehmen mehrere hundert Millionen Euro in Logistik und Infrastruktur, um für seine Kunden auf Dauer eine auch im internationalen Vergleich herausragende Qualität der Dienstleistungen aufrecht zu erhalten. Dennoch wird das Entgelt für einen nationalen Standardbrief auch im kommenden Jahr im europäischen Vergleich nicht über dem Durchschnittsniveau liegen.

Um allen Kunden ausreichend Zeit für die Umstellung zu geben, erfolgt die Kommunikation der geplanten Preismaßnahmen frühzeitig. So können vorhandene Briefmarkenbestände bis zum Portowechsel aufgebraucht werden. Für nicht aufgebrauchte Briefmarkenbestände werden weiterhin die schon bekannten Ergänzungsmarken mit einem Wert von zwei Cent in den Filialen oder online zum Kauf angeboten. Somit können vorhandene Briefmarken auch nach dem Jahreswechsel weiter verwendet werden. Ein Umtausch ist nicht nötig. Briefmarken mit dem neuen Portowert von 62 Cent können rechtzeitig noch im Dezember in den Postfilialen und im Internet erworben werden. Darüber hinaus lassen sich einzelne Briefmarken zu jedem gewünschten Portowert jederzeit an einem der bundesweit 2.900 Briefmarkenautomaten ausdrucken.

Werbekunden müssen ab 1. Januar beachten, dass für inhaltsgleiche Massensendungen der Preis für das Format Infopost Groß um drei auf 39 Cent pro Stück steigt. Die Deutsche Post erhöht damit zum ersten Mal seit 18 Jahren den Preis für dieses Produkt. Die anderen Infopost-Formate bleiben innerhalb Deutschlands unverändert. Auch für das Produkt Postwurfspezial erhöhen sich nach zehn Jahren zum ersten Mal wieder die Preise, hier im Durchschnitt um zehn Prozent.

Quelle: Deutsche Post

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