Allgemein

Primär geht es vielen kleinen Händlern, die davon träumen, ihren Umsatz von eBay und Amazon in ihren eigenen Onlineshop zu verlagern, um die Einsparung der Gebühren.
Nach meiner Erfahrung bleibt das ein Traum, denn ein erfolgreicher Onlineshop verschlingt in der Regel mehr Gebühren als die, die ein Händler an eBay und Amazon zahlen muss.
Am Anfang stehen Kosten für das Shopdesign, dann folgen Kosten für Marketingmaßnahmen, SEO, Google Adwords, Social Media Marketing, Newslettermarketing usw., dann kommen vertrauensbildende Maßnahmen wie z.B. ein Trusted Shops Siegel dazu - um nur einmal die größeren Posten zu nennen.
Die Einsparung der Gebühren sollte also nicht der primäre Grund sein, sich neben eBay und Amazon ein weiteres Standbein aufzubauen.
Wenn der Shop erfolgreich werden soll, ist nicht mit großen Ersparnissen gegenüber eBay und Amazon zu rechnen.

Die Existenz kann von heute auf morgen gefährdet sein

Und dennoch sollten auch kleine Händler den Schritt wagen und sich Schritt für Schritt von eBay und Amazon unabhängig machen, denn genau in der Abhängigkeit von den beiden Plattformen liegt die Gefahr für Onlinehändler.
Ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit:
Durch die Empfehlungsfunktion von Amazon, die der Händler selbst gar nicht zu verantworten hat, flattert eine Abmahnung ins Haus und in der Konsequenz daraus muss der betroffene Händler den Verkauf bei Amazon einstellen.
Ob und wann Amazon diese Funktion abschaltet, steht in den Sternen. Für den Händler bedeutet es erst einmal das Aus.
Händler sind also gut beraten, wenn sie sich nicht auf eine Plattform konzentrieren und für den Fall, dass ihnen eine Plattform von heute auf morgen wegbricht, vorgesorgt haben.

Nun komme ich zu dem Grund, warum ich diesen Artikel schreibe:
Ich kaufe sehr viel online und bin dabei ein bekennender eBay und Amazon Junkie, verirre mich selten zu Otto oder Zalando und wenn ich - was sehr selten passiert - bei einem unbekannten Shop einkaufe, dann nur, wenn er ein aussagekräftiges Trusted Shops Profil hat und ich bin mir sicher, dass es vielen Käufern ähnlich geht. Die Vorbehalte gegen unbekannte Shops sind einfach zu hoch.

Schwarze Schafe verhindern, dass Käufer Vertrauen fassen

Nun war ich auf der Suche nach Verpackungsmaterial, das ich in der Regel bei eBay kaufe. Um einem Verkäufer, bei dem ich bei eBay schon einige Male gekauft hatte, die eBay Provision zu ersparen, habe ich direkt in seinem Onlineshop eingekauft.
Er wirbt bei Google mit 24 Stunden Direktversand

verpax

wunderbar, denn ich habe kein großes Lager und bestelle dann, wenn ich die Ware auch benötige. Wenn ich bei ihm über eBay bestellt habe, hat das in der Vergangenheit auch problemlos funktioniert.
Um es kurz zu machen: Trotz Werbeaussage "24 Stunden Direktversand" ist das Paket 3 Tage später noch immer nicht einmal verschickt, die Kommunikation gestaltet sich als sehr zäh und wenig hilfreich und in der Konsequenz beschließe ich, beim nächsten Mal wieder bei eBay zu kaufen, weil eBay dafür sorgt, dass Händler sich um Professionalität bemühen.

Was mich an dieser Geschichte ärgert, ist weniger die Tatsache, dass ich länger als erwartet auf mein Paket warten muss - es ärgert mich, dass solche Händler, die sich bei eBay "benehmen", im eigenen Shop eine "mir-doch-egal"-Haltung an den Tag legen, weil sie keine Konsequenzen fürchten müssen, wenn sie einen Kunden verlieren.
Damit schaden sie leider auch anderen Händlern, die sich von eBay abnabeln wollen und versuchen, die Käufer für den Onlineshop zu begeistern.
Kunden, die schlechte Erfahrungen in kleinen Onlineshops machen, gehen wieder zurück zu eBay und zu Amazon, weil sie dort besser geschützt sind.
So bleibt es für kleinere Händler schwierig, sich von eBay und Amazon zu lösen.

Wachstum muss gut geplant sein

Möglicherweise ist dieser Händler auch einfach nur ein gutes Beispiel dafür, dass man als Händler auch aufpassen muss, sich nicht zu verzetteln, wenn man neben eBay den eigenen Onlineshop bespielt.
Packexpress24
Im Verhältnis zu den Verkäufen nehmen die negativen Bewertungen deutlich zu. Das sieht nach dem klassischen Wachstumsproblem aus: das Warenwirtschaftssystem scheint (noch) nicht mitgewachsen zu sein.
Wenn man durch Wachstum die Kunden weder auf der einen noch auf der anderen Plattform zufriedenstellen kann,kann es langfristig problematisch werden.

Wettbewerbsvorteile erschlichen

Am Rande möchte ich noch anmerken, dass sich dieser Shop mit der Aussage "24 Std. Direktversand", die er - in meinem Fall - nicht einhalten kann, gegenüber Wettbewerbern Wettbewerbsvorteile verschafft.
Das ist in diesem Fall doppelt ärgerlich für Wettbewerber: Erst kauft der Kunde woanders, obwohl der Wettbewerber, der nicht offensiv mit 24 Std. Direktversand wirbt, möglicherweise schneller geliefert hätte und dann sorgt er auch noch dafür, dass Kunden gar nicht mehr in kleinen Onlineshops kaufen, weil sie das Vertrauen verloren haben.

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DHL Freight hat eine neue Lösung für die Zollabfertigung eingeführt, durch die der Versand nach Europa für Unternehmen außerhalb der Europäischen Union und ihre Endkunden deutlich komfortabler wird. Der Service steht ab sofort für alle Sendungen zur Verfügung, die über die Niederlande nach Europa kommen. Dank der von Gerlach, dem Zollspezialisten von DHL Freight, entwickelten automatisierten Inbound-Lösung können außerhalb der EU ansässige Unternehmen ihre Produkte jetzt auf dem europäischen Markt verkaufen, ohne dafür eine eigene Infrastruktur einrichten zu müssen. Konsumenten, die Onlinekäufe bei Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU tätigen und den neuen DHL Freight Service nutzen, erhalten ihre Waren ab sofort nach Hause zugestellt, anstatt sie gegen die Zahlung von Einfuhrabgaben beim Zollamt abholen zu müssen.

"Angesichts des sich ständig verändernden globalen Geschäftsumfelds erhöhen viele Länder die Auflagen für den grenzüberschreitenden Warentransport", sagt Amadou Diallo, CEO DHL Freight. "In diesem Umfeld ist die Zusammenarbeit mit einem vertrauten Partner, der sich um alle Aspekte der Zollabfertigung kümmert, für Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Das gilt vor allem für die Erschließung von Märkten, in denen ein Unternehmen noch keine eigene physische Präsenz hat."

Die Veränderungen und Entwicklungen, die mit der Globalisierung und Digitalisierung einhergehen, stellen Versender aus Nicht-EU Staaten vor verschiedene Herausforderungen. Dank des Internets können Unternehmen heutzutage überall auf der Welt Waren ein- und verkaufen. Gewöhnlich betreiben die Unternehmen aber nicht in allen Märkten eigene Einrichtungen oder Filialen. Zusätzlich erschwert wird die Ausweitung der Unternehmensangebote auf neue Märkte durch unterschiedliche Vorschriften sowie sprachliche und kulturelle Unterschiede. Aus diesem Grund ist lokale Expertise unerlässlich - vor allem in allen Fragen rund um die Zollabfertigung und Umsatzsteuer.

Unter Berücksichtigung der geläufigsten Fragen, die sich Versender bei Bestellungen innerhalb der EU stellen, eröffnet DHL Unternehmen die Möglichkeit, ihren Kunden eine transparente Kostenübersicht zu bieten. Bei der Einfuhr von Produkten aus Drittländern in die EU liegen die Zahlung von Zöllen und Abgaben beim Endkunden. Für den Kunden, der vorab kaum oder gar keine Einblicke in die Kosten hat, ist das meistens überraschend und mit erheblichem Aufwand verbunden, da die Sendungen beim nächstgelegenen Zollamt abzuholen sind.

Mit seinem europäischen Netzwerk, das 69 Niederlassungen und 450 Mitarbeiter in elf Ländern umfasst, ist Gerlach optimal aufgestellt, um diese Prozesse effizient abzuwickeln. Gewöhnlich fallen für alle Warenimporte in die EU Zölle und Abgaben an. Zudem benötigt ein Verkäufer mit Sitz außerhalb der Europäischen Union für die Zollabfertigung eine Vertretung innerhalb der EU, um im Importgeschäft tätig werden zu können. Der neue Service ist speziell auf die Bedürfnisse dieser Versender ausgerichtet. Sie profitieren künftig von einfacheren Einfuhrprozessen, niedrigen Zöllen und Abgabenfreigrenzen für den Massengutsendungen und der Möglichkeit, ihren Kunden von Anfang an eine transparente Kostenübersicht bereitzustellen. Einzige Voraussetzungen für die Nutzung der Lösung sind die Bevollmächtigung von Gerlach, die Umsatzsteueranmeldung und die Versanddaten des Verkäufers. Sobald alles steht und die Anmeldung erfolgt ist, können die vom Drittland-Verkäufer erhaltenen Einfuhrdaten automatisch auf elektronischem Weg an die EU-Zollbehörden übertragen werden, um für eine schnelle Zollabfertigung zum Zollsatz Null zu sorgen, sofern alle diesbezüglichen Anforderungen erfüllt sind.

"Die neue Zollabfertigungslösung reduziert nicht nur Aufwand und Kosten für Nicht-EU-Verkäufer, die bislang eine physische Präsenz in einem EU-Land haben mussten, um im Importgeschäft tätig sein zu können, sondern nutzt auch vorteilhafte Abgaben- und Umsatzsteuerregeln und minimiert den administrativen Aufwand. So hilft sie, die Zollabfertigung von Massengutsendungen in die EU effizienter und einfacher zu gestalten", erläutert Marc Bernitt, Global Head of Customs bei DHL Freight. "Das Produkt vervollständigt unser Serviceangebot und wird sowohl für multimodale Transportdienstleistungen als auch als eigenständige Lösung zur Verfügung stehen."

Die Lösung ist bereits erfolgreich umgesetzt worden und wird von Versendern aus Asien und den USA genutzt. Die Sendungen werden konsolidiert und per Luft- oder Seefracht zum DHL-Umschlagzentrum in den Niederlanden transportiert. Eine integrierte Abfertigung der eingehenden Sendungen ermöglicht die direkte Weiterleitung von Paketen und Paletten an Kunden in allen Teilen Europas.

Quelle: DHL

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Bewirbt ein Online-Händler eine Verkaufsaktion, muss er sicherstellen, dass er sich einen ausreichenden Vorrat der Waren angeschafft hat. Sind die Waren schon nach vier Minuten ausverkauft, stellt dies eine Irreführung dar. Der Hinweis “Nur in limitierter Stückzahl” rettet den Händler nicht. Was es bei Verkaufsaktionen zu beachten gibt, erklärt Martin Rätze, Rechtsexperte bei Trusted Shops.

Zum Hintergrund
Ein Händler bewarb in Prospekten und in einer Zeitung einen Staubsauger. Diesen Staubsauger konnten Verbraucher sowohl in den Filialen des Händlers als auch in dessen Online-Shop erwerben. Die Werbung enthielt den Zusatz:

• „Nur in limitierter Stückzahl“
• „Nur am Montag 24.02. oder ab 18 Uhr online kaufen”

An dem besagten Tag war der Staubsauger jedoch schon um 18:04 Uhr online nicht mehr verfügbar, also nur vier Minuten nach Start der Aktion. Darin sieht das OLG Koblenz (Urt. v. 2.12.2015, 9 U 296/15) einen Wettbewerbsverstoß.

Unternehmen muss sich ausreichend bevorraten
Das Wettbewerbsrecht schreibt vor, dass es eine irreführende geschäftliche Handlung darstellt, wenn ein Unternehmer zum Kauf von Waren auffordert, ohne dass er dabei darüber aufklärt, dass er Grund zur Annahme hat, er werde nicht in der Lage sein, diese oder gleichwertige Waren für einen angemessenen Zeitraum zu dem Preis bereitzustellen, Nr. 5 Anhang UWG.

“Nach dieser Vorschrift ist nicht die unzulängliche Bevorratung der Ware, sondern die unzureichende Aufklärung über eine unzulängliche Bevorratung zu beanstanden.

Wenn eine Ware nur begrenzt vorrätig ist, handelt es sich um eine wesentliche Information, die der Unternehmer Verbrauchern nicht vorenthalten darf.

Klärt der Unternehmer nicht darüber auf, dass er hinreichende Gründe für die Annahme hat, er werde nicht in der Lage sein, diese oder gleichartige Waren für einen angemessenen Zeitraum in angemessener Menge zum genannten Preis bereitzustellen oder bereitstellen zu lassen, dann liegt eine Irreführung durch Unterlassen vor.”

Da der Staubsauger schon nach vier Minuten ausverkauft war, ging der Senat ohne Weiteres davon aus, dass die Bevorratung unzureichend war. Diese Annahme konnte der beklagte Händler auch nicht entkräften.

“Die Beklagte hätte darlegen müssen, dass sie aufgrund ähnlicher Aktionen in der Vergangenheit keine Anhaltspunkte dafür gehabt hat, dass die Ware nicht ausreichen werde, etwa indem sie angemessen disponiert, der Vorrat aber wegen einer unerwartet hohen Nachfrage nicht ausgereicht habe.”

Kein ausreichender Hinweis
Der Händler hätte der wettbewerbswidrigen Irreführung dadurch entgehen können, dass er bei der Werbung auf den knappen Warenvorrat hingewiesen hätte. Das hat er aber nicht ausreichend getan, so das Gericht. Der Hinweis “nur in limitierter Stückzahl” sei kein ausreichender Hinweis, weil er inhaltsleer sei.

“Die Beklagte hat nicht im erforderlichen Umfang darauf hingewiesen, dass der streitgegenständliche Staubsauger innerhalb eines angemessenen Angebotszeitraums nicht für Interessenten verfügbar sein werde.

Die Angemessenheit des Angebotszeitraums und der Menge ist in Bezug auf das Produkt, den Umfang der für das Produkt eingesetzten Werbung, den Angebotspreis und die Verkaufserwartung zu bestimmen.

Die Angemessenheit ist aus der Sicht des Durchschnittsverbrauchers zu sehen und richtet sich nicht nach starren Fristen. Die durch Nr. 5 des Anhangs zu § 3 Abs. 3 UWG geschützte Regelerwartung kann nur durch einen aufklärenden Hinweis ausgeräumt werden.

Dabei wird eine konkrete Mengenangabe zum Vorrat regelmäßig nicht sachgerecht sein, da diese für den Verbraucher nicht informativ ist. Selbst wenn der Unternehmer mit einer Mengenangabe wirbt, weiß der Verbraucher zum Zeitpunkt der Kenntnisnahme von der Werbung nicht, ob er von dem Vorrat etwas erhalten kann.

Allein der Hinweis „Nur in limitierter Stückzahl“ ist aber nicht geeignet, die Irreführung des Verbrauchers, er könne den beworbenen Staubsauger erwerben, zu beseitigen. Durch diesen Hinweis erfährt der Verbraucher lediglich, dass der Staubsauger nicht in unbegrenzter Stückzahl vorhanden ist.

Der Verbraucher erkennt, dass sich seine Chancen durch einen raschen Verkaufsentschluss erhöhen. Weitere Informationen erhält er nicht. Ein derart inhaltloser Hinweis kann die Verbrauchererwartung aber jedenfalls dann nicht entkräften und die Irreführung beseitigen, wenn der Verbraucher – wie vorliegend – auch innerhalb einer kurzen Reaktionszeit nach üblicher Kenntnisnahme von der Werbung von vornherein keine realistische Chance hat, die angebotene Ware zu erwerben.”

Das Gericht hat sich nicht dazu geäußert, wie ein solcher Hinweis konkret aussehen könnte.

Fazit
Bewirbt ein Händler Aktionsware, muss er zum einen sicherstellen, dass er ausreichend bevorratet ist. Hat er Grund zur Annahme, dass der Vorrat die Nachfrage nur für einen kurzen Zeitraum befriedigen kann, muss er in der Werbung ausreichend deutlich darauf hinweisen. Man könnte zum Beispiel schreiben: “Es ist mit einem Ausverkauf der Ware in unter einer Stunde ab Verkaufsstart zu rechnen.”

Quelle: Trusted Shops

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Trusted Shops startet mit 20 Millionen Geld-zurück-Garantien ins neue Jahr. So viele Online-Käufe hat die E-Commerce Vertrauensmarke seit der Unternehmensgründung 1999 abgesichert – im Jahr 2015 mit einem Gesamtwarenwert von einer Milliarde Euro. Damit sind Online-Shopper gegen den Verlust ihrer Kaufpreiszahlung geschützt. Denn vom Smartphone bis zur Designer-Couch – die Freude über die teure Neuanschaffung ist schnell verflogen, wenn die im Voraus bezahlte Ware niemals geliefert wird oder das Geld nach einer Rücksendung nicht erstattet wird – zum Beispiel weil der Online-Händler plötzlich insolvent geht. Dr. Carsten Föhlisch, Leiter der Rechtsabteilung von Trusted Shops und Experte für Verbraucherrecht, erklärt, welche Rechte Verbraucher bei einer Insolvenz haben und wie die Trusted Shops Geld-zurück-Garantie helfen kann.

1. Ich habe Ware bestellt und per Vorkasse bezahlt. Jetzt ist der Online-Händler insolvent. Wie komme ich an mein Geld?

Dr. Carsten Föhlisch: Hierbei handelt es sich um eine Geldforderung gegen das insolvente Unternehmen. Es bleibt dem Kunden nichts anderes übrig, als seine Forderung beim zuständigen Insolvenzverwalter anzumelden. Aktuelle Informationen hierzu erfährt man zum Beispiel beim zuständigen Amtsgericht. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit vom bestehenden Kaufvertrag zurückzutreten. Hat der Kunde jedoch bereits den vollen Kaufpreis geleistet oder einen Teil angezahlt, so müssen diese Forderungen beim Insolvenzverwalter angemeldet werden. In vielen Fällen erhält der Gläubiger im Rahmen der Abwicklung nur einen Bruchteil seines Geldes zurück.

2. An wen richte ich meinen Widerruf, wenn der Online-Händler insolvent geht?

Dr. Carsten Föhlisch: Der Widerruf wird weiterhin an das Unternehmen selbst gerichtet. Dabei wird das Unternehmen durch den Insolvenzverwalter vertreten. Möchte der Käufer von seinem gesetzlichen Widerrufsrecht Gebrauch machen, sollte er beachten, dass dies zwar möglich ist, aber eventuell kein Geld zurückerstattet wird, da das Unternehmen den Betrag nicht zurückerstatten darf. Sofern die Ware vollständig bezahlt wurde, empfiehlt es sich also, diese auch zu behalten oder eventuell anderweitig zu verkaufen. Andernfalls müsste die Forderung zur Rückzahlung beim Insolvenzverwalter angemeldet werden.

3. Wie kann ich bei Vorauszahlung auf Nummer sicher gehen?

Dr. Carsten Föhlisch: Onlinekäufer gehen auf Nummer sicher, wenn sie die Trusted Shops Geld-zurück-Garantie abschließen – unabhängig von der Zahlungsart. Bei jedem Händler, der mit dem Trusted Shops Zertifikat ausgezeichnet ist, können Online-Shopper die „Geld-zurück-Garantie“ in Anspruch nehmen. Wird die bestellte Ware erst gar nicht geliefert oder erstattet der Onlinehändler das Geld nach einem Widerruf nicht zurück, springt Trusted Shops finanziell ein und hilft, das Problem zu lösen. Mithilfe der Geld-zurück-Garantie hat Trusted Shops seit Gründung des Unternehmens schon 20 Millionen Transaktionen abgesichert. Das entspricht einem Gesamtwert von über 3,5 Milliarden Euro.

Quelle: Trusted Shops

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In New York musste sich jetzt ein Postbote dafür verantworten, dass er einige Hundert Briefe einfach in den Müll geworfen hatte.
Um sie zu entsorgen, hatte er extra drei Müllsäcke gekauft und sie dann in eine Mülltonne geworfen.
Zwei Tage später wurden die Briefe aufgefunden und so kam seine Entsorgungsaktion ans Tageslicht.
Seine Strafe: 5 Jahre Gefängnis und 250.000 Dollar Geldstrafe.
Ich war über die Weihnachtstage gerade in New York und habe am Samstag abends um 19.00 Uhr noch Postboten mit ihren Wagen gesehen, die sie durch die Strassen gezogen haben und dachte mir dabei, dass die New Yorker Postboten wirklich ein hartes Los haben.
Vielleicht wäre es einfach nur an der Zeit, mehr Postboten bei USPS einzustellen, damit so etwas nicht wieder passiert. Ich kann gut nachvollziehen, dass die Postboten gestresst sind, wenn sie am Samstag um 19.00 Uhr noch immer nicht alle Briefe ausgetragen haben.
Sie einfach zu entsorgen ist dabei natürlich der völlig falsche Weg und die harte Strafe hat vermutlich auch eine abschreckende Wirkung.

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