Aktuelles

Birkenstock stellt den Verkauf bei Amazon.com zum Jahresende ein, weil die wachsende Konkurrenz aus China, die den Markt mit gefälschten Produkten und gekauften Bewertungen überschwemmen, zu einem Problem geworden ist.
Aufhorchen lässt mich ein Satz, den ich aus t3n zitiere:
Kahan (CEO von Birkenstock USA) schreibt dazu in dem Memo, er selbst habe Amazon in den vergangenen Jahren etliche Ideen vorgestellt, um „eine faire Umgebung“ für alle Parteien zu schaffen. Amazon stelle für diese saubere Umgebung aber die Bedingung, dass Hersteller ihren gesamten Produktkatalog über Amazon anbieten müssten – der Online-Versand will so zum „One-Stop-Shop“ im Netz werden.

Als Amazon Kunde erwarte ich, dass Amazon bedingungslos dafür sorgt, dass Marken bei Amazon vor Plagiaten geschützt sind und ich als Kunde sicher sein kann, Originale zu erwerben.
Das ist Amazon den Käufern schuldig.
Es kann nicht sein, dass Amazon duldet, dass Fälschungen angeboten werden und nur dann Maßnahmen ergreift, wenn der geschädigte Markeninhaber sein komplettes Sortiment bei Amazon verkauft.
Es kann auch nicht sein, dass der CEO eines Unternehmens bei Amazon "Ideen" vorstellen muss, um eine "faire" Umgebung zu schaffen. Als Kunde setze ich ganz selbstverständlich voraus, dass Amazon mich vor Plagiaten schützt und sie sofort entfernt, wenn ein Markeninhaber Produkte als Fälschung identifiziert und meldet.

Das gibt einen ganz klaren Punkt für eBay. Wenn ein Markeninhaber bei eBay über das Veri Programm Fälschungen meldet, reagiert eBay extrem schnell und löscht die fraglichen Angebote und das sollte auch für Amazon zur Selbstverständlichkeit werden.

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Gestern habe ich gespannt auf den US-Börsenschluß gewartet, weil ich auf die eBay Zahlen gespannt war.
Und zunächst habe ich mich gefreut, dass meine Befürchtungen sich nicht bewahrheitet haben, denn eBay konnte den Quartalsumsatz im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 2,23 Milliarden Dollar steigern. Damit hatte ich nicht gerechnet. Und auch heute jubelt die Presse, dass der eBay-Umbau fruchtet.

Wenn man sich dann aber die Zahlen aus dem 2. Quartal 2014, 2015 und 2016 anschaut, folgt die Ernüchterung, denn das Marktplatzgeschäft geht zurück:
Im 2. Quartal 2014 lag der Umsatz aus dem Marktplatzgeschäft bei 2,2 Mrd. US- Dollar.
Das Handelsvolumen des Marktplatzgeschäfts (der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen ohne den Bereich Automobile) lag bei 20,5 Mrd. US-Dollar.
Im 2.Quartal 2015 lag der Umsatz aus dem Marktplatzgeschäft lag bei 2,1 Mrd. US- Dollar.
Das Handelsvolumen des Marktplatzgeschäfts (der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen ohne den Bereich Automobile) belief sich auf 20,1 Mrd. US-Dollar.

Im 2. Quartal 2016 betrug das Handelsvolumen des eBay-Marktplatzgeschäfts (der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen) 19,8 Mrd. US-Dollar (20,5 Mrd. US-Dollar in 2014, 20,1 Mrd. US-Dollar in 2015).
Der Umsatz des eBay-Marktplatzgeschäfts betrug im 2. Quartal 2016 1,8 Mrd. US-Dollar ( 2,2 Mrd. US- Dollar in 2014 und 2,1 Mrd. US- Dollar in 2015).

Nach einem geglückten Umbau sieht das für mich nicht aus!

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Wohl jeder Verkäufer, der sowohl bei eBay als auch bei Amazon verkauft, kennt das Phänomen: eBay Kunden ticken anders!
Während der Kunde bei Amazon kauft und selten Fragen stellt, beginnt die Kommunikation mit dem Käufer bei eBay oft schon vor dem Kauf.
Obwohl die Artikelbeschreibungen bei eBay und Amazon identisch sind, erleben eBay-Verkäufer, dass der eBay Kunde sich vorsichtshalber rückversichert, ob das schwarze Kleid auch wirklich schwarz ist. Von Amazon Kunden kennt man das nicht.
Sehr deutlich wird der Unterschied jedoch nach dem Kauf und hier hat webretailer Zahlen eines Verkäufers veröffentlicht, die ich nicht anzweifeln würde:
Ein Verkäufer, der im Januar 6300 Artikel über eBay und Amazon verkauft hat, davon die Hälfte der Amazon Bestellungen über FBA, hat folgende Statistik aufgestellt:

Bei 1511 eBay Bestellungen hat er 732 Nachrichten, 124 “Artikel nicht erhalten” Beschwerden, 47 “nicht wie beschrieben” Beschwerden und 24 Retouren erhalten.

Bei 1375 Amazon Bestellungen hat er 64 Nachrichten, 1 “Artikel nicht erhalten” Beschwerde, 0 “nicht wie beschrieben” Beschwerde und eine Rücksendung erhalten.

Die eBay Kunden schreiben also nicht nur 10 x mehr Mails als Amazon Kunden, sie eröffnen auch sehr viel mehr Fälle, in denen sie behaupten, den Artikel nicht bzw. nicht wie beschrieben erhalten zu haben.

Um das zu visualisieren, habe ich ein Diagramm erstellt:
Die Beschwerden / Retouren sind bei Amazon nicht einmal im sichtbaren Bereich:
eBay vs. Amazon

Bei mir liegt die Nachrichtenquote bei eBay bei ca. 14%, bei Amazon liegt sie nicht im messbaren Bereich.
Geöffnete Fälle und Retouren fallen bei mir bei beiden Plattformen nicht ins Gewicht.

Ich werde oft gefragt, woran es liegt, dass eBay Kunden sich so offensichtlich von Amazon Kunden unterscheiden und ich habe viele Erklärungsversuche zu dem Thema gehört, aber keine Erklärung konnte mich bisher überzeugen.
Es ist wie es ist: eBay Kunden ticken anders!

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Das Internet hat immer geöffnet. Aber irgendwann muss jeder Online-Händler mal in den Urlaub fahren – und die meisten Kunden haben Verständnis dafür. Trusted Shops erläutert, was Shopbetreiber beachten sollten, damit die Erholung nicht schon am ersten Tag nach dem Urlaub direkt wieder dahin ist.

1. Schließen Sie Ihren Online-Shop nicht komplett, denn durch die Umstellung auf den „Wartungsmodus“ zum Beispiel verschwindet Ihr Online-Shop vollständig von der Bildfläche und auch die mühsam erkämpften Rankings bei Suchmaschinen brechen durch die nicht mehr verfügbaren Inhalte schnell ein.

2. Ideal: Finden Sie eine Vertretung. Das kann der Bekannte sein, der gerade etwas Luft hat, oder ein Student. So können Sie Verzögerungen in der Kommunikation und im Versand reduzieren.

3. Wichtig: Kommunizieren Sie rechtzeitig, mindestens 14 Tage vorher und gut sichtbar, dass Sie Urlaub machen: Auf der Startseite, in einem Störer und während der Bestellung bei jedem Produkt.

4. Überprüfen Sie, dass die veränderten Lieferfristen an allen Stellen im Online-Shop stimmen. Überprüfen Sie Ihre automatische Bestellbestätigung, Ihre E-Mail-Signatur und Ihre AGB.

5. Schaffen Sie Anreize, um mögliche Umsatzeinbußen abzufangen, z.B. mit einem Sommerferien-Rabatt oder kostenloser Lieferung bei Bestellungen bis zum Urlaubsende.

Extra-Tipp: Online-Marktplätze
Ihr Hinweis, dass Sie Urlaub machen und sich die Lieferzeiten verändern, genügt nicht, wenn die Online-Plattform die Lieferzeitangabe in der Artikelbeschreibung weiterhin automatisch und davon abweichend einblendet. Notfalls müssen Sie Ihre Angebote für die Urlaubszeit aus den Online-Marktplätzen entfernen.

Via: Trusted Shops

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Wie man als stationärer Händler den Onlinehandel effizient und gewinnbringend nutzt, zeigt das Beispiel der Outdoor-Marke McTREK Outdoor Sports. Das Unternehmen mit Sitz im hessischen Bruchköbel betreibt 37 Filialen in Deutschland sowie einen Onlineshop und startete Ende April sehr erfolgreich den Vertrieb über den Marktplatz eBay. Innerhalb einer Woche wurden hier mehr als 100 Verkäufe generiert. Nach dem ersten Monat liegt der Umsatz der McTREK Präsenz bei eBay im fünfstelligen Bereich, die Outdoor-Marke rechnet mit einer steigenden Tendenz.

In den vergangenen Jahren versuchte McTREK bereits mehrfach mit verschiedenen Aktivitäten den Vertrieb über eBay zu stärken. Seit Ende April nutzt McTREK nun die Software VIA-eBay, ein Produkt der eBay International AG. Diese ermöglicht der Outdoor-Marke aus dem bestehenden Onlineshop heraus und ohne Mehraufwand automatisch bei eBay zu verkaufen. Bislang sind über 7.000 Artikel im McTREK Shop bei eBay verfügbar.

McTREK ist auf den Verkauf von Funktionskleidung und Ausrüstung für Outdoor-Sport spezialisiert und wurde 1995 von Ulrich Dausien gegründet. Der 58-jährige Unternehmer ist eine bekannte Größe in der Outdoor-Branche. Er gründete 1981 die Marke Jack Wolfskin, die er 14 Jahre erfolgreich führte.
„Ein entscheidender Faktor für unseren erfolgreichen Start bei eBay war die schnelle und reibungslose Anbindung an den Online-Marktplatz durch die leistungsstarke Software VIA-eBay“, erklärt Ulrich Dausien.

VIA-eBay kann als Middleware sowohl Onlineshops, als auch Warenwirtschafts-Systeme unkompliziert und automatisiert an eBay anbinden. Die webbasierte Lösung wandelt dazu bereits vorliegende Produktinformationen in eBay-konforme Daten um und stellt die gewünschten Produkte bei eBay als Festpreisangebote zum Verkauf ein. Die von eBay generierten Verkaufsinformationen werden an das bestehende Shopsystem zurückgegeben – hier kann der Verkaufsprozess dann in gewohnter Weise abgewickelt werden.

Quelle: VIA-eBay

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