In der Hamburger Poststraße hat Adidas heute den ersten NEO Store eröffnet.
NEO steht für neu = neue Definition, neues Konzept, neuer Spirit.
Eines der Highlights in diesem Store ist der "Social Mirror", ein riesiger Flatscreen, vor dem man das anprobierte Outfit fotografieren, filmen und gleich zu Facebook oder Twitter übertragen kann.
Freunde können dann mitentscheiden, welches Outfit in der Einkaufstüte landet.
10 weitere Shops in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Oberhausen, Köln, Nürnberg und Stuttgart sollen noch in diesem Jahr folgen.
Aktuelles
15 führende Anbieter von E-Mail-Diensten und –Technologien gaben gestern bekannt, dass die gemeinsame Arbeitsgruppe DMARC.org Standards zur Verringerung der Bedrohung durch betrügerische Spam- und Phishing-E-Mails entwickelt hat.
DMARC.org (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) stützt sich auf eine lange Zusammenarbeit in der Industrie und auf 18 Monate intensive Arbeit an der Entwicklung neuer Maßnahmen zur E-Mail-Authentifizierung, die den Ansprüchen moderner Internetnutzung gerecht werden. Die Arbeit der Allianz umfasst die Einrichtung einer Rückkoppelungsschleife zwischen E-Mail-Versendern und Empfängern, um Phishing-Versendern das Vortäuschen einer Absenderadresse zu erschweren.
„Millionen Privatpersonen und Unternehmen werden jährlich durch E-Mail-Phishing betrogen. Dadurch verlieren die Verbraucher das Vertrauen in E-Mails und in das gesamte Internet,“ erklärt der DMARC-Vorsitzende Brett McDowell, Senior Manager für Kundensicherheit bei PayPal. „Die Zusammenarbeit in der Branche ist – zusammen mit Technologie und Verbraucheraufklärung – entscheidend im Kampf gegen Phishing.“
Die DMARC-Kooperation geht Probleme an, die bisher die breite Entwicklung eines authentifizierten, gesicherten E-Mail-Ökosystems behindert haben. E-Mail-Empfängern fehlt heute eine zuverlässige Möglichkeit, zu erkennen, inwiefern ein E-Mail-Versender Standards wie SPF und DKIM zur Authentifizierung seiner Nachrichten verwendet. Deshalb müssen Provider auf komplizierte und häufig fehlerhafte Verfahren zurückgreifen, um legitime, vom tatsächlichen Domaininhaber gesendete Nachrichten von betrügerischen Phishing-Mails zu unterscheiden.
Mit der Einführung eines standardisierten Rahmens bietet DMARC den angeschlossenen Versendern von E-Mails eine umfassendere Möglichkeit, Technologien zur E-Mail-Authentifizierung in ihre Infrastruktur einzubinden. So können sie zum Beispiel einfache Richtlinien festlegen, nach denen ein Provider unauthentifizierte E-Mails ablehnen soll, um Phishing-Angriffe zu blockieren. Außerdem wird mit DMARC ein Mechanismus geschaffen, mit dem E-Mail-Provider den Versendern ausführliche Berichte übermitteln können, um das Auffinden von Lücken im Authentifizierungssystem zu unterstützen. Diese Rückkopplung stärkt das Vertrauen in das E-Mail-Ökosystem und erleichtert das Erkennen und Unterbinden von Phishing-Versuchen.
„BITS hat sich für das Festlegen und die Weiterentwicklung von Standards und Verfahren zur E-Mail-Authentifizierung engagiert, die den Bedürfnissen der Finanzdienstleistungsbranche gerecht werden. Der evolutionäre Ansatz von DMARC trägt entscheidend dazu bei, diesen Bedürfnissen noch viele Jahre lang gerecht zu werden,“ sagt Paul Smocer, Präsident von BITS, dem Bereich für Technologierichtlinien des Financial Services Roundtable.
Nach der Erfassung von Daten und den Rückmeldungen aus dem Einsatz der Technologie wird DMARC.org seine Spezifikation der Internet Engineering Task Force (IETF) zur Standardisierung vorlegen. Interessierte Organisationen sind willkommen, die Spezifikation zu lesen, auf www.dmarc.org der Mailingliste dmarc-discuss beizutreten und die E-Mail-Authentifizierungs-Standards SPF, DKIM und DMARC zu testen und einzusetzen. Bei den MAAWG- und RSA-Konferenzen im Februar werden Mitglieder von DMARC.org an Diskussionen über die Spezifikation teilnehmen. Einzelheiten dazu finden Sie auf www.dmarc.org.
Über DMARC.org
DMARC.org (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) ist eine Arbeitsgruppe, in der sich einige der weltweit führenden E-Mail-Provider (AOL, Gmail, Hotmail, Yahoo! Mail), Finanzinstitute und Finanzdienstleister (PayPal, Bank of America, Fidelity Investments, ), Social-Media-Provider (American Greetings, Facebook, LinkedIn) und Anbieter von E-Mail-Sicherheitslösungen (Agari, Cloudmark, eCert, Return Path, Trusted Domain Project) zusammengeschlossen haben. Die Gruppe arbeitet an der Entwicklung von Internetstandards zur Verringerung der Bedrohung durch E-Mail-Phishing und zur Verbesserung der Koordination zwischen E-Mail-Providern und Domaininhabern.
Den Spezifikationsentwurf und weitere Informationen finden Sie unter www.dmarc.org.
Quelle: PayPal
Selten wird sich ein Unternehmen beklagen, wenn eine Werbekampagne so erfolgreich ist, dass sie auch nach Ablauf der sonst üblichen kurzen Verfalllaufzeiten in den Köpfen der Menschen präsent ist.
John Donahoe, der Vorstandsvorsitzende von eBay klagt gegenüber dem Focus, dass die Deutschen eBay noch immer als Auktionshaus wahrnehmen, obwohl doch längst das Festpreisgeschäft im Fokus stehen sollte.
Schuld daran sei die erfolgreiche Werbekampagne "3,2,1, meins".
Für viele Deutsche ist eBay noch immer das, was es längst nicht mehr ist, schon nicht mehr war, als die "3,2,1,meins" Kampagne an den Start ging:
Ein riesiger Online-Flohmarkt, auf dem gebrauchte Artikel zwischen Verbrauchern gehandelt werden.
Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen.
Oft werde ich von Freundinnen oder Bekannten gefragt, wo ich dies oder das gekauft habe: Schuhe, Handtaschen, Accessoires und solche Dinge.
Antworte ich "bei eBay" ernte ich betretenes Schweigen und höre Fragen wie "Ist das neu?" oder noch schlimmer "Hast Du keine Angst beim bezahlen?"
Antworte ich hingegen "bei Amazon" sagen viele: "Kannst Du mir das auch bestellen?".
Nun muss ich sicher sagen, dass viele eBay scheuen, weil eBay für Wenigkäufer, die selten bei eBay einkaufen viel zu kompliziert und unübersichtlich ist- merkwürdigerweise finden sie sich aber alle bei Facebook zurecht.
Und so haben sie eBay eben im Kopf wie es vor Jahren war - weil sie die Entwicklung gar nicht direkt erleben.
Ein Beispiel warum eBay das Flohmarktimage nicht los wird:
Im September 2011 hatte eBay die Stadt mit Werbung plakatiert.
Die Kampagne war schon der richtige Weg neue Kunden für eBay zu gewinnen und die Wahrnehmung in den Köpfen zu verändern.
Auf den Plakaten waren unter anderem Buffalo Stiefel zu sehen.

Wie vermutlich viele andere auch wollte ich diese Stiefel kaufen - nur habe ich sie bei eBay nicht gefunden.
Nun muss ich dazu sagen, dass ich die Kampagne zu spät entdeckt hatte.
Sie lief vom 26.09.2011 - 02.10.2011 und die Stiefel waren am 28.09.11 bereits ausverkauft und bei eBay nicht mehr zu finden.
Aber ich hatte mir den Verkäufer auf die Beobachtungsliste gesetzt und darauf gewartet, dass die Stiefel bei eBay angeboten werden.
Und sie kamen auch. Allerdings hat sie mit Sicherheit kein Käufer gefunden, der sich bei eBay nicht auskennt, denn sie waren perfekt versteckt:
So sah der Angebotstitel aus:
11484-515 SL NAPPA BLACK 01 - hier ein Screenshot:
80 Zeichen stehen dem Verkäufer in der Überschrift zur Verfügung und nicht ein Zeichen ist sinnvoll genutzt und das bei einem Werbeartikel, den viele sicher händeringend gesucht ( und nicht gefunden ) haben.
Es taucht nicht ein typischer Suchbegriff wie "Stiefel", "Stiefel Buffalo", "Stiefel Werbung"," Stiefel Plateau","Stiefel schwarz" oder ähnliche Suchbegriffe auf - wie soll ein Newbie, der sich bei eBay nicht auskennt, diese Stiefel finden?
Hier hätten eBay neue Käufer abholen können ( und das war sicher auch so geplant), aber wenn die Käufer die Artikel nicht finden, geht die Kampagne nach hinten los, denn suchen sie bei eBay nach Buffalo Stiefeln finden Sie in der Tat durch die Einreihung der Auktionen auf den ersten Blick sehr viele getragene Steifel und eben keine neuen und schon gar nicht die, für die eBay groß Werbung macht.
Wie also soll das Flohmarktimage aus den Köpfen verschwinden?
eBay teilt den Mitgliedern mit:
Das internationale Verkaufen ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Handels bei eBay, da Sie auf diese Weise mehr als 97 Millionen Käufer weltweit erreichen können.
Wenn Sie Artikel auf einer anderen Website einstellen als derjenigen, bei der Sie Ihr Konto angemeldet haben, oder wenn Sie für Ihr Angebot eine internationale Versandoption auswählen, sind Ihre Angebote automatisch für internationale Käufer sichtbar.
Aufgrund der rechtlichen Gegebenheiten in den einzelnen Ländern sind die eBay-Grundsätze nicht überall identisch - dies gilt insbesondere für den Grundsatz zum eBay-Käuferschutz. Wir bitten deshalb alle unsere Verkäufer, die Vereinbarung zum internationalen Verkaufen zu akzeptieren, wenn sie Artikel auf einer neuen eBay-Website einstellen oder eine internationale Versandoption auswählen.
Dadurch bestätigen Sie, dass Sie die in den jeweiligen, unterschiedlichen Ländern geltenden eBay-Grundsätze zur Kenntnis genommen haben.
eBay hat eine längst überfällige Idee ausgebrütet: eBay Mitarbeiter sollen aktiv auf eBay verkaufen lernen.
Im eBay Hauptquartier in San Jose wurden jetzt Verkaufsstationen für eBay Mitarbeiter aufgestellt.
Dort finden sie alles, was sie zum verkaufen auf eBay benötigen.
Sie können dort sogar ihre Pakete packen und sie dann direkt aufgeben.
Wer bisher keine Verkaufserfahrung hat, der kann an einer Schulung teilnehmen, die einmal wöchentlich stattfindet und von eBay Mitarbeitern, die bereits Powerseller sind, abgehalten wird.
Dieses Programm ist als neues eBay-Pilotprojekt gestartet und es ist ein Schritt in die richtige Richtung!
Wenn alle eBay Mitarbeiter nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis des Verkaufens auf eBay lernen, wird es vielleicht in Zukunft bei eBay mehr praxisnahe Entscheidungen geben.
Ich habe mir schon lange gewünscht, dass eBay Mitarbeiter am eigenen Leib erfahren, welche Konsequenzen manche Entscheidungen für die eBay-Verkäufer haben.
Quelle: eBayInk





