73 Jahre lang lag der Bugatti Brescia Typ 22 von 1925 auf dem Grund des Lago Maggiore.
Eine Hälfte des Wracks war im Schlamm versunken und existiert noch, die andere Hälfte ist verrostet.
Seit 1967 wusste der Tauchclub von Ascona (am Lago Maggiore) von dem Oldtimer-Wrack, aber erst als Damiano Tamagni, ein Mitglied des Tauchclubs von Ascona, am 1. Februar 2008 von mehreren Jugendlichen grundlos tot geprügelt wurde, entschlossen sich die Taucher, den Bugatti zu bergen und ihn zugunsten der Damiano-Tamagni-Stiftung versteigern zu lassen.
Am 12. Juli 2009 war es dann unter den Augen von 2000 Schaulustigen so weit.
Das Wrack wurde geborgen.
Am 23. Januar 2010 wurde der Bugatti dann in Paris für 260.500 Euro zugunsten der Damiano-Tamagni-Stiftung versteigert und bekommt nun einen neuen Platz in einem US Museum.
Wie der Bugatti in den Lago Maggoire kam, kann nur vermutet werden.
Wahrscheinlich ist, dass sein Besitzer den Einfuhrzoll von Frankreich in die Schweiz nicht entrichten konnte und den Bugatti aus diesem Grund versenkte.
Autobild hat hier Bilder des Wracks veröffentlicht.