Viele Verkäufer haben sich in den vergangenen Monaten damit beschäftigt ihre Angebote so auszurichten, dass sie in der " Suche nach beliebtesten Artikeln" möglichst weit oben positioniert werden.
Dabei spielte in den Kategorien unter anderem das Verhältnis Auktionen / Festpreisangebote bei der Sortierung eine Rolle.
Auf dieser eBay-Seite kann man folgendes nachlesen:
Das Verhältnis von Festpreisangeboten und Auktionen wird auf jeder Ergebnisseite realistisch wiedergegeben. Sind also zum Beispiel 50 Prozent der Angebote Auktionen und 50 Prozent Festpreisangebote, dann werden Auktionen und Festpreisangebote auch in diesem Verhältnis angezeigt.
So war es dann auch.

Veränderungen bei der Suche nach beliebtesten Artikeln
Aktuell aber gibt es - wieder einmal! - Veränderungen bei der Sortierung nach beliebtesten Artikeln und die Auktionen erleben eine neue Glanzzeit.
In vielen Kategorien werden unter den Premiumangeboten Festpreisformate und Auktionsformate im Wechsel gezeigt, aber nicht mehr im Verhältnis Auktion / Festpreisformat.
Die Sortierung ist in den Katgeorien unterschiedlich, aber in einigen Kategorien in denen das Verhältnis 15/85 % ist, werden aktuell sogar Auktionen und Festpreisformat im 1:1 Wechsel gezeigt.
Auktionen sind nach Restlaufzeit sortiert, Festpreisangebote nach Beliebtheit.
Möglicherweise ist das nur ein Test, aber er ist online und aktiv.
Die Regel der Verhältnismäßigkeit scheint also im Moment nicht mehr in allen Kategorien zu gelten.

Versandkosten
Bei der Sortierung im Auktionsformat spielt es keine Rolle, ob ein kostenloser Versand angeboten wird. Hier wird nach Laufzeit sortiert.

Abverkaufszahlen gegen erfolgreiche Pageviews
Auch die Regel, dass Angebote mit den verhältnismäßig höchsten Abverkaufszahlen ( z.B. 7 von 10 Artikeln verkauft) tritt zugunsten der Regel " Pageviews im Verhältnis zu den Abverkäufen" zurück.
Je weniger Pageviews im Verhältnis zu den erfolgreichen Verkäufen, desto höher die Position- die Anzahl der erfolgreichen Verkäufe werden dieser Regel untergeordnet.

Vermutlich werden sich gerade einige Verkäufer über veränderte Umsätze wundern.
Das könnte eine erste Erklärung dafür sein.