Seit Montag bietet Amazon einen digitalen Bezahldienst an: Mobile Payments Service ( MPS ).
Der Mobile Payment Service kann von Entwicklern in Websites und Anwendungen integriert werden und ermöglicht so die schnelle und sichere Bezahlung über ein bei Amazon hinterlegtes Konto.
So können beispielsweise Entwickler von mobilen Anwendungen (z.B. fürs iPhone) diese digitale " Supermarktkasse" in ihre Programme einbauen.
Amazon kann so auf einen Schlag einen wesentlich größeren Markt als z.B. Apple selbst ansprechen, da dieser Dienst für eine Vielzahl von Anbietern geeignet ist.
Apple verfügt Dank ITunes über rund 100 Mio Kreditkartendaten, PayPal über 68,8 Mio.
Sollte sich MPS durchsetzen bekommen PayPal & Co harte Konkurrenz.


Aber nicht nur die:
Denkt man einen Schritt weiter könnte das Modell langfristig auch als eine Art " fliegende Händlerbezahlung" mit den klassischen Kreditkartenanbietern konkurrieren.
Vom Aufbau ähnelt das System dem von PayPal: Der Verbraucher hinterlegt seine Kreditkartendaten nur bei einem Anbieter ( in diesem Fall bei Amazon ) und muss seine sensiblen Konto- bzw. Kreditkartendaten externen Anbietern nicht mehr zur Verfügung stellen.
Die Bezahlung ist mit wenigen Klicks schnell und sicher durchgeführt.
Für Deutschland steht der Service im Moment noch nicht zur Verfügung.