Nach Meldungen der Wirtschaftswoche ist nun auch Amazon ins Visier des Bundeskartellamtes geraten.
Stein des Anstoßes sind die neuen Regelungen zur Preisparität.
Händler dürfen ab dem 31. März, mit einer Übergangsfrist bis zum 1. Mai, keine Produkte auf anderen Online- Plattformen billiger anbieten als bei Amazon.
Das Bundeskartellamt überprüft nun, ob ein ein förmliches Verfahren gegen den Konzern eröffnet wird.
Neben dem Bundeskartellamt prüft auch die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs, ob die neue Regelung rechtens ist.
Internet-Rechtsexperten wie der Jurist Johannes Richard bezeichnen die neue Regelung als „eindeutig kartellrechtswidrig“.
Amazon nutze eine marktbeherrschende Stellung missbräuchlich aus, verstoße sogar gegen europäisches Wettbewerbsrecht.