441 gängige Abmahngründe bei eBay & Co hatten die SPD veranlasst, eine kleine Anfrage zum Thema Abmahnmissbrauch im Onlinehandel im Bundestag zu stellen.
Hier hatte ich darüber berichtet.
Die Antwort liegt nun vor:
Hier der Link.

Um es kurz zu machen:

Besonders häufig sind Verstöße gegen Impressumspflichten nach § 5 des Telemediengesetzes
(TMG), Verstöße gegen die Verordnung über Informations- und
Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht (BGB-InfoV), Verstöße gegen Vorschriften
über Allgemeine Geschäftsbedingungen (§§ 305 ff. des Bürgerlichen
Gesetzbuchs) und Verstöße gegen die Preisangabenverordnung (PAngV).

Der Bundesregierung liegen keine Untersuchungen vor, aus denen sich verlässliche
Angaben über die Zahl missbräuchlicher Abmahnungen bzw. der dadurch
verursachten finanziellen Folgen ergeben.

Es wird derzeit sorgfältig und intensiv geprüft, ob und gegebenenfalls welche
gesetzgeberischen Maßnahmen ergriffen werden sollen. Daher gibt es derzeit
noch keine konkreten Gesetzgebungsvorschläge oder Planungen.

Als Laie würde ich die 8 Seiten umfassende Antwort in 5 Worten zusammenfassen: Alles bleibt wie es ist!